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Die Geschichte von Alozaina

Diputación de Málaga

Die Geschichte von Alozaina

Die Ursprünge der ersten Siedlungen in der Gemeinde von Alozaina gehen bis auf das Neolithikum zurück. In dieser Gegend wurden auch zahlreiche Fossilien von Nummuliten und Trilobiten gefunden, da es hier vermutlich einen See oder ein Meer mit dem Namen „Los Gavilanes“ gab. Auch entdeckte man in dieser Gegend die Reste eines Habitat im Bezirk von Jorox, in der Höhle von Algarrobo oder „de las vacas“ (der Kühe) fand man Jagdwerkzeuge aus der Zeit Jungpaläolithikum und in der „Cueva de la Mesa“ entdeckte man eine Grabstätte und zwei Trompeten aus Gold, die vermutlich aus der Bronzezeit stammen. Diese beiden Letzten befinden sich heute im Archäologischen Museum von Málaga.

Aus der Epoche der Iberer oder vielleicht der Phönizier stammen die Grabstätten, die mit Gefäßen und anderen Objekten geschmückt sind. Die Römer haben hier auch ihre Spuren hinterlassen. So befindet sich im Bezirk von „El Monte“ (im Gebiet von Albar) eine Säule und eine Art Altar.  Daneben wurden weitere römische Überreste im Bezirk von Ardite gefunden.

Mit der Ankunft der Araber wurden die Wachttürme von Ardite und „Alhosaina“ errichtet. Dieser wurde zu einer kleinen Festung erweitert und kann als Ursprung des Dorfes gelten. Von diesem leitet sich auch der Name des Dorfes ab. Das Dorf wurde 1484 von den katholischen Königen erobert und späten von Christen wieder bevölkert. Nach dem Aufstand der Morisken im Jahr 1568 wurde das Dorf ausgeplündert und zerstört. Später, am 12. April 1942, wurde Alozaina zum Gemeindebezirk erklärt.

Die Bewohner von Alozaina werden auch „pecheros“ (Steuerpflichtige) genannt. Diese Bezeichnung steht im Gegensatz zu dem Namen den ihre Nachbarn aus Casarabonela haben. Diese werden auch Morisken genannt. Beide Spitznamen gehen auf die Eroberung der katholischen Könige zurück, als Álora sich ergab und Alozaina am 20. Juni 1484 fiel. Von diesem Moment an wurde die Gemeinde mit Leuten von außerhalb und von denjenigen besiedelt, die nicht an den Aufständen teilgenommen hatten. Dies setzte voraus, dass alle, die über Besitz verfügten Steuerabgaben („pechero“) oder Tribut bezahlen mussten. So wurden alle Untertanen der Krone, die nicht adelig waren und daher Steuern zahlen mussten mit diesem Terminus bezeichnet.

Man sagt, das Alozaina das erste Dorf in ganz Spanien ist, in dem man mit der Ernte der grünen und unreifen Oliven begann. Einzigartig ist das Orchester des Dorfes, das mit seinen 140 Jahren das älteste in der ganzen Provinz ist. Unter den berühmten Persönlichkeiten sind der Arzt Ramîrez zu nennen, der Präsident Argentiniens war, Diego Marîn Sepúlveda, der Präsident der Gewerkschaften für Kommunikation war oder Marîa Sagredo, Heldin, die sich gegen die aufständischen Morisken wehrte.