Diese Website verwendet eigene Cookies und Cookies von Drittanbietern, um Informationen zu sammeln, die zur Optimierung des Besuchs beitragen, jedoch in keinem Fall zur Sammlung persönlicher Daten.

Cookie-Richtlinie

Cuento y leyenda de Riogordo

Diputación de Málaga

Cuento y leyenda de Riogordo

Der Name dieses Ortes ist eine Anspielung auf die schweren oder „fetten“ Gewässer des Flusses. Normalerweise wird ein Fluss nach einem Ort benannt und nicht umgekehrt, doch in diesem Fall, vielleicht auf Grund der Abhängigkeit des Ortes von dem Fluss, übernahm der Ort er dessen Namen.

VOLKSBEZEICHNUNG:

Riogordeños.

PROMINENTE PERSÖNLICHKEITEN:

?Monseñor Francisco Núñez Aguilar, Prälat seiner Heiligkeit in Ciudad de Rosario, Argentinien.

Josê A. Muñoz Sánchez, besser bekannt als „El Cura de Riogordo“. Seinen Ruf verdankt er hauptsächlich der Tatsache, dass er seine religiösen Pflichten mit dem bewaffneten Kampf in Einklang bringen konnte. Er zeichnete sich im Kampf gegen die französischen Truppen im Jahr 1.812 durch Geschicktheit und Erfindungsgabe aus.

  • LEGENDE:

Laut einer Legende mit stark religiösem Charakter beschlossen die Männer, die das Bildnis unseres Herrn Jesus von Nazareth von Antequera nach Vêlez- Málaga überführten, in Riogordo zu übernachten. Da es sich um ein Heiligenbildnis handelte, hielten sie es für das Beste, dieses in der Kapelle San Sebastián unterzubringen. Als sie sich am nächsten Morgen anschickten, ihre Reise fortzusetzen, erwartete sie eine Überraschung. Das Bildnis, von einer übernatürlichen Kraft am Boden gehalten, war so schwer, dass es unmöglich hochzuheben war. Selbst mit der Hilfe zusätzlicher Männer war es nicht von der Stelle zu bewegen.

Damit hatte Jesus zweifellos seinem Wunsch Ausdruck verliehen, in diesem Dorf zu verbleiben. Dieses außerordentliche Ereignis führte dazu, dass die Kapelle von diesem Tag an den Namen „Nuestro Padre Jesús Nazareno“ trug. Seitdem erfährt die Kapelle eine große Verehrung.

Ein kurioser Brauch, der in Riogordo gepflegt wurde, war die Art und Weise sich zu verloben. Wie sich die älteren Einwohner erzählen, musste ein junger Mann, der um ein Mädchen warb und eine formale Beziehung eingehen wollte, sich unangekündigt zum Haus der Umworbenen begeben und sich dort auf einen Stuhl zu setzen. Dieses Ritual musste er an drei aufeinander folgenden Tagen wiederholen; wenn die Umworbene am dritten Tag nicht das Haus verlassen hatte, um den jungen Mann zu empfangen, dann war sie oder die Familie nicht an der Beziehung interessiert. Wurde der junge Mann jedoch gut geheißen, dann trat das Mädchen vor das Haus, um ihn zu treffen, und der Beginn der Beziehung galt als offziell.

 

Berichten und Legende
Postleitzahl 29180