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Cuento y leyenda de Periana

Diputación de Málaga

Cuento y leyenda de Periana

Um die Herkunft des Namens streiten sich Geschichte und Legende. Der Volksmund erzählt, dass zwei Familien sich verfeindeten, weil jede wollte, dass das Dorf ihren Namen trug – eine Familie hieß Pereiro, die andere Santana. Als der Streit heftiger wurde, schloss man einen Kompromiss: Keine der Familien würde dem Dorf seinen Namen geben, sondern es sollte eine Mischung aus beiden verwendet werden. Daraus entstand der Name Periana. Dabei ist jedoch zu erwähnen, dass die Endung „ana“ einen spätrömischen Namensteil darstellt, der Dorf, Ortschaft oder Hof bedeutet.

  • VOLKSBEZEICHNUNG:

Perianeses.

  • LEGENDE:

Man erzählt sich die Legende einer in Gefangenschaft befindlichen Christin, deren Klagen von einem hübschen Mauren gehört wurden. Dieser befand sich nahe den Moscheemauern, hinter denen man die wunderschöne Christin eingesperrt hielt. Der erste Blick, den die beiden sich über die Gitter des Grabens zwischen Ihnen zuwarfen, reichte aus, um ihre Liebe zu wecken und den Wunsch, sich nachts heimlich zu sehen.

Die Familie von Ahmed erfuhr von der Liebe des Sohnes und beschloss deshalb, die Gefangene namens Sara zu verlegen, um dieser Beziehung ein Ende zu setzen. Ahmed erfuhr von dem Plan und sah nur eine Möglichkeit für ihre Liebe: die Flucht. Eines Morgens, den Plänen des Vaters zuvorkommend, ergriff dasLiebespaar die Flucht, doch die Verfolger waren unerbittlich. Um der Gefangennahme zu entgehen, beschloss das Paar, seine Liebe für die Ewigkeit zu besiegeln und stürzte sich von dem Felsen von Marchamonas in die Tiefe, doch ihre Seelen flogen befreit bis zum Ort der ewigen Liebe.

Die Bewohner erzählen, dass in den Winternächten, wenn der Wind am stärksten bläst, Liebesgeflüster in der Luft liegt, mit dem das Paar seine ewige Liebe bekundet.

Eine andere Legende rankt sich um eine Steineiche außerhalb des Dorfes, auf dem Weg nach Riogordo. Dieser Steineiche wurden übernatürliche Kräfte nachgesagt, die nach Mitternacht jeden, der an der Eiche vorbeikam, seltsame Erscheinungen erleben ließen. Die einen sagten, die Steineiche wäre verzaubert, andere schrieben die Ereignisse einem Zauberbuch zu, das in der Rinde des Baumes eingebunden war und von einer Hexe aus der Gegend nach Belieben manipuliert wurde. Wie dem auch sei, die Phänomene fanden mit dem Verschwinden des Buches ein Ende, wofür niemand für eine Erklärung findet.

 

Berichten und Legende
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