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Die Geschichte von El Burgo

Diputación de Málaga

Die Geschichte von El Burgo

Der Ursprung des Namens ist unklar. Einige sehen seinen Ursprung im griechischen Wort „Purgos“, das so viel wie Turm bedeutet. Andere Wissenschaftler weisen auf den germanischen Ursprung hin und so stammt ihrer Meinung nach, der Terminus von dem Wort „barugs“ ab. Wiederum andere meinen, dass der Begriff von dem arabischen Wort „El Borch“ abstammt, das auch Turm bedeutet. 

Die archäologischen Reste, die in dieser Umgebung gefunden wurden, weisen darauf hin, dass sich hier verschiedenen Kulturen, von den Kelten bis zu den Arabern, niedergelassen haben. In der römischen Zeit verlieh Trajano dem Dorf ein imperiales Privileg, war dieses doch der Weg der Legionen von Acinipo nach Málaga. In jedem Fall waren es die Araber, die hier die bedeutendsten Spuren hinterließen.

Die Lage von El Burgos mit dem Fluss, der auf südlicher Seite angrenzt, führt dazu, dass die urbanistische Architektur einzigartig ist. Die Straßen sind steil, aber gerade und breit und fast alle münden in einem kleinen Platz. Die Häuser haben meist zwei Etagen und viele von ihnen besitzen einen Stall für das Vieh. So haben sie den Geist der Epoche beibehalten. Die Ältesten von ihnen wurden mit großen Steinen und Ton gebaut und haben ein Dachstuhl aus Holz. Wenn wir durch die Gemeinde laufen, treffen wir auf die Kirchen „Encarnación“ aus dem 16. Jahrhundert und „San Augustîn“ sowie auf die Ruinen des Klosters „Convento de las Nieves“, in dem der Karmeliterorden ansässig war und das in anderen Zeiten ein spirituelles Zentrum Andalusiens war. Generell kann man sagen, dass das Dorf sein Kulturgut sehr schätzt und es bis heute bewahrt hat. 

Man kann behaupten, dass die Dorfbewohner Umweltschützer sind. Sie schätzen ihre reichen Tannenwälder. Die Berge machen fast 65 Prozent des Gemeindebezirks aus und hier treffen wir auf wilde Ziegenböcke, Füchse oder Hasen. Darüber hinaus durchqueren fast ein halbes Dutzend Bäche die Gemeinde und machen den Boden tonhaltig und steinig. Aber es ist der Fluss Turón, den man als wirkliche Lebensquelle für die Getreidefelder und Olivenbäume, die Schaf- und Ziegenherden bezeichnen kann. In diesem leben noch viele Barben und Krebse.   

Wie auch in vielen anderen Ortschaften der „Sierra de las Nieves“, ist der wichtigste Wirtschaftszweig von El Burgo der Tourismus. Man achtet dabei auf Qualität und versucht, dass die Besucher respektvoll mit der Natur umgeben. Dürfen wir doch nicht vergessen, dass wir uns hier in einer der wenigen „Reserva de la Biosfera“ befinden, die es in Spanien gibt.