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Die Geschichte von Almargen

Diputación de Málaga

Die Geschichte von Almargen

Der Name Almargen stammt aus dem Arabischen und bedeutet so viel wie die zwei Weiden. Das Dorf ist klein und auch die historischen Fakten über seinen Ursprung sind spärlich, auch wenn in dieser Gegend Überreste in den archäologischen Fundstätten entdeckt wurden, die den Ursprung des Dorfes schon auf die Vorgeschichte datieren. Tatsächlich sind 50 Stücke katalogisiert und eng mit der Natur verbunden. In diesem Gebiet gibt es ein großes Grundwasservorkommen, durch das sowohl Campillos und El Saucejo (Sevilla) versorgt werden. Die Fundstätten beweisen die Existenz von Siedlungen, die sich über Kupferzeit und über die Bronzezeit, die Zeit der Iberer, Römer und Araber erstreckte.

Es besticht vor allem die Nekropolis von künstlich angelegten Höhlen „El Almirón“, zu der die Besucher über schmale Wege gelangen können. Es versteht sich von selbst, dass die Natur dieser Umgebung mit Respekt behandelt werden muss. Nach Vereinbarung kann man sich die archäologischen Überreste von unfassbarem kulturellem Wert anschauen. So z. B. ein phallisches Götzenbild, eine gravierte Stele aus der Bronzezeit oder ein Exemplar der ersten Klingen der Vorgeschichte. Daneben wurden auch Reste aus der iberischen Welt, wie z. B. das befestigte Dorf des „Cerro de la Grana“ gefunden.

Almargen, das seit dem ersten Drittel des 15. Jahrhunderts von Teba unabhängig ist, besitzt die typische Physionomie der ländlichen Dörfer. Unter urbanistischen Gesichtspunkten ist es von den konstruktiven Formeln der Bauwerke in Sevilla beeinflusst. Unter den Straßen und Häusern besticht vor allem die Kirche „Inmalculada“ aus dem 16. Jahrhundert mit ihrem manieristischen Portal und dem barocken Glockenturm.

Der städtische Komplex erhebt sich auf dem was unter dem Namen „zona falsa“ bekannt ist, da dieser die Verbindung zwischen Antequera und Ronda unterbricht. Der Gemeindebezirk, der über eine vielseitige Landschaft verfügt, strebt dem alten Wunsch nach, eine grüne Straße zwischen Almargen und Jerez zu entwerfen. Dafür soll der Abschnitt der nicht fertiggestellten Schienen genutzt werden, deren Bau 1936 eingestellt wurde. Der Reichtum des Dorfes basiert – wie auch in Campillos und Teba - vor allem auf der Viehwirtschaft, genauer der Schweinezucht. Hier wird Viehfutter hergestellt, geschlachtet und unter landwirtschaftlichen Gesichtspunkten Getreide, Oliven und Weintrauben angebaut. 
 

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