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Fronleichnam. Yunquera. Juni Einzigartiges Fest

Diputación de Málaga

Fronleichnam. Yunquera. Juni Einzigartiges Fest

Vom Provinzrat von Málaga als touristisch interessant eingestuft.

Informieren Sie sich vor dem Besuch dieses Einzigartigen Festes beim Rathaus oder beim örtlichen Tourismusbüro

Dabei handelt es sich um den Tag des Herren oder Fronleichnam, einem Fest in der Gemeinde der Sierra de las Nieves. Das Fest wurde vom Provinzrat von Málaga zum „Einzigartigen Fest der Provinz Málagas" erklärt. Fronleichnam ist der Donnerstag, der auf den neunten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond der nördlichen Hemisphäre folgt. In einigen Ländern wurde dieses Fest auf den folgenden Sonntag verlegt, um sich an den Arbeitskalender anzupassen.

Es gibt drei Donnerstage im Jahr, die noch heller als die Sonne scheinen: Gründonnerstag, Fronleichnam und Himmelfahrt. So sagte es ein volkstümliches Sprichwort. In Yunquera wird dieses jahrhundertealte Fest immer noch respektiert.

Ursprünge des Festes

Das Fronleichnams- oder Leibesfest wird in der römischen Kirche am Donnerstag nach dem achten Pfingstfest, dem Dreifaltigkeitsfest, gefeiert, um die Einsetzung der Heiligen Eucharistie gebührend zu feiern.

Wie das Fronleichnamsfest entstand

Die Protagonistin war die Ordensfrau Juliana de Rétine (später die Heilige Juliana de Cornellón). In Spanien wurde auch das Fronleichnamsfest sehr bald gefeiert, Barcelona war 1319 die erste Stadt. Schließlich muss gesagt werden, dass Papst Pius X. am 2. Juli 1911, den Bitten des spanischen Episkopats zustimmte, in ganz Spanien es als Fest beider Gebote wiederherzustellen, nämlich des seligen Fronleichnam, das eines der von ihm selbst unterdrückten Gebote war.

Das heutige Fronleichnamfest in Yunquera

Das besondere Fest ist ganz nach dem speziellen Wesen der Bewohner Yunqueras ihr Stolz und Markenzeichen.

Am Tag des Herrn oder am Fronleichnamstag findet mit Jesus, dem König der Könige, der in der Obhut des S. SXVIII der Pfarrei aufbewahrt wird, eine Prozession statt. Dabei sind es Freiwillige aus dem Dorf und fromme Anhänger, die den Thron durch das Dorf tragen.

Die Prozession führt durch die Hauptstraßen des Dorfes, wo 14 sogenannte Altäre installiert sind: Das sind „Tische“ oder „Raststätten“, an denen die Priester den Besuchern und Kranken ihren Segen aussprechen.

Die Straßen wirken aufgrund der vielen Blumen und Plakaten mit Allegorien und Bitten an das Allerheiligste Sakrament an einen grünen „Baldachin“. Zu diesem Zweck werden Hunderte Palmblätter verwendet. An den Wänden hängen Pappelzweige und andere Büsche. Die Fenster sind mit Töpfen und die Balken mit Zweigen aus Oleandern, Farnen und bunten Blumen geschmückt. Schließlich hängen auf den Balkonen weiß gehäkelte Bettdecken und Manila-Tücher, all diese besonderen Stoffe, wie es seit der Antike Tradition war, um die Könige nach ihren Siegeszugang nach Jerusalem zu empfangen.

Auf dem Boden eine liegt eine Lage aus Farnen und Majoran, aromatische Pflanzen, die jedes Jahr dem Yunquera Fest Aroma und Farbe verleihen.

Am Ende wird versucht, die im Buch der Offenbarung beschriebene Idee eines himmlischen Jerusalems zu formen, um den Herrn, Jesus, den König der Könige, zu empfangen, der im geweihten Heer gegenwärtig und real wird.

Es ist bei manchen Menschen üblich, einen Majoran-Zweig von jedem Altar zu sammeln, sobald das Allerheiligste vergangen ist (sie sind ja bereits gesegnet!). Und mit ihnen machen sie einen Blumenstrauß, den sie das ganze Jahr über in ihren Häusern aufbewahren und behalten werden.

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