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Semana Santa (Osterwoche). Arriate. Einzigartige Feste

Diputación de Málaga

Semana Santa (Osterwoche). Arriate. Einzigartige Feste

Vom Provinzrat von Malaga als touristisch interessant eingestuft.
Informieren Sie sich vor dem Besuch dieses Einzigartigen Festes beim Rathaus oder beim örtlichen Tourismusbüro

Arriate hat einen sehr kurzen, jedoch leidenschaftlich und hingebungsvollen Leidensweg, durch den die Stadt sich an diesen feierlichen Bußtagen verändert. Für dieses besondere Fest kehren viele ehemalige Bewohner wieder in ihre Stadt zurück, um die Osterwoche mit ihren Familien zu feiern. Die Stadt zeigt sich an ihrem wichtigsten Fest von ihrer besten Seite. Nicht umsonst handelt es sich dabei um die Karwoche, die eine lange Geschichte hinter sich hat. Die Ursprünge der Bruderschaft „Nuestro Padre Jesús“  gehen auf das 17. Jahrhundert zurück, während die Bruderschaft „Santísimo Cristo de la Sangre“ und „Santo Entierro de Cristo“ (Heiliger Christus des Blutes und des Begräbnisses Christus), die 1728 heiliggesprochen wurden, Ende des 16. Jahrhunderts gegründet wurden.

Das Besondere an der „Großen Woche“ dieser Bergstadt ist, dass sie in Christen und Jesuiten unterteilt ist. Christen gehören zur Bruderschaft „Santísimo Cristo de la Sangre y Santo Entierro“, die ihre Heiligenfiguren auf geschnitzten und vergoldeten Holzthronen durch die Stadt tragen, wobei besonders der Heiligenthron hervorsticht.

„Entierro de Cristo“ ist das majestätische Werk des Bildhauers Antonio Castillo Lastrucci aus Sevilla, in dem aus der Pracht des mit roten Nelken gesäten Thrones die Urne mit dem „Santísimo Cristo Yacente“ erscheint, der von vier vielfarbigen Engeln und vier Kindern des Leidensweges getragen wird und damit  eine ernsthafte und beeindruckende Gruppe bildet.

Die Jesuiten ihrerseits gehören der königlichen, sehr alten und verehrungswürdigen Bruderschaft „Nuestro Padre Jesús Nazareno“ an, die am Gründonnerstag um 6.30 Uhr zwei Throne durch die Stadt trägt. Jesus ist mit gefesselten Händen auf dem silbernen Alpakathron gefangen, der in den Werkstätten des sevillanischen Goldschmiedes Miguel de los Ríos hergestellt wurde. Hervorzuheben ist vor allem das nächtliche Klopfen des „Hermano Mayor“ an die Tür, um die Prozession und die Ankunft in der Gasse einzuleiten, das seit mehr als dreihundert Jahren ohne Unterbrechung stattfindet. Pater Jesus spricht dem Volk von Arriate seinen Segen aus. Um 12 Uhr am selben Tag beginnt mit vielen Helfern die Prozession von „Padre Jesús con la Cruz“ bergauf auf einem Thron aus Silber und Gold, der von den Brüdern Angulo, Schmieden aus Lucena angefertigt wurde. Die Prozession wird von der Heiligenfigur „Virgen de los Dolores“ begleitet, einer Arbeit von Castillo Lastrucci. Die Nacht des Gründonnerstags ist besonders feierlich und geheimnisvoll und zeigt den Verlauf der Prozession durch die Hauptstraßen und die Begegnung Jesu mit der Jungfrau Maria.
Eine weitere Besonderheit dieser Osterwoche ist, dass es die einzige in der gesamten Provinz ist, die am Ostersamstag eine Prozession abhält, die feierliche Prozession der Begräbnisse Christi. Die Jesuiten tragen die traditionelle lilafarbende Tunika und das weiße Kapitell, während die Christen Freitag und Samstag eine Tunika, einen schwarzen Gürtel und eine rote Kappe („Capirote“) tragen.

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