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Die Pfarrkirche „San Pedro“

Diputación de Málaga

Die Pfarrkirche „San Pedro“

Dabei handelt es sich um einen Tempel, mit dessen Bau fünfzehnhundertvierundsiebzig begonnen wurde und dieser aufgrund von fehlenden Mitteln und des hohen Anspruchs erst siebzehnhunderteinunddreißig fertiggestellt wurde.

Die Kirche gehört zu der sogenannten Gruppe der Kirchen mit Renaissancesäulen in Antquera. Nichtsdestotrotz präsentiert diese die Variante mit gotischen Kreuzrippengewölben.

Der Säulensaal scheint eindrucksvoll aufgrund des Umfanges der Proportionen. Die Schiffe weisen sechs Abschnitte mit niedrigeren Höhen in den ersten zwei der Seitenschiffe auf. Die internen Stützen der Gewölbe sind enorme Säulen und hohe Säulen mit einer glatten Oberfläche. Die Kreuzrippengewölbe sind mit barocken Stuckarbeiten dekoriert und haben ihren Ursprung in einer nicht fertiggestellten Restaurierung.

Das Altarbild der Hauptkapelle besteht aus vielfarbigem Stuck und stammt aus dem achtzehnten Jahrhundert. Dieses schließt dreizehn Gemälde mit dem Thema der Ankunft des Heiligen Geistes ein.

Es scheint als wäre das manieristische Kuppelgewölbe aus der „Santa Marîa la Mayor“ auf den Altar aufgelegt. Vielleicht handelt es sich dabei um eine Arbeit von Mohedano und ist inspiriert in dem was Siloê in der Kathedrale in Granada angefertigt hatte.

Unter den Kunstgegenständen, die sich in der Kirche befinden, ist die Mehrheit dem Barock zuzuordnen. So können wir ein Gemälde von der „Virgen del Silencio“ in dem Kirchenschiff des Evangeliums, das Heiligenabbild der „Virgen del Consuelo“ und die Kapelle, in der sich dieses befindet, eine prachtvolle „Inmaculada“ im Rokokostil, die sich in der zentralen Nische des Schreins befindet, ein „Niño Jesús“ aus dem Ende des achtzehnten Jahrhunderts und ein Gemälde von „Cristo Difunto rodeado de ángeles“ aus der „Escuela Sevillana“ bewundern. 
Aus architektonischer Sicht ist die Kapelle „de las Animas“ besonders interessant. Diese Arbeit von Josê Ignacio de Ortega, die auf das Jahr siebzehnhundertsiebenundzwanzig datiert wird, ist mit eleganten Stuckarbeiten dekoriert.

In dem Schiff der Epistel, bedeckt unter einem roten Baldachin, finden wir eine Skulptur des „Cristo de las Penas“, die aus dem siebzehnten Jahrhundert stammt und deren Anatomie und Arme fast vertikal gearbeitet sind.

Zuletzt ist die Sakristei erwähnenswert. Diese besteht aus einem rechteckigen Grundriss und wird von einem Tonnengewölbe bedeckt, der durch Gurtbogen in drei Teile geteilt ist.
 

Denkmäler und Kunst > Wallfahrtskirche und Kapelle
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