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Das Vorwerk und die Getreidemühlen am Tajo (Barbacana y Molinos del Tajo), Ronda (Einzigartige Ecken und Hydraulisches Erbe)

Diputación de Málaga

Das Vorwerk und die Getreidemühlen am Tajo (Barbacana y Molinos del Tajo), Ronda (Einzigartige Ecken und Hydraulisches Erbe)

Einzigartige Ecken
Molinos del Tajo, Ronda (Rincón Singular)
Molinos del Tajo, Ronda (Rincón Singular)

 

Monat empfohlen zu besuchen: Juni.

In Ronda treffen wir auf einen der interessantesten ethnografischen Komplexe des gesamten Berglandes mit demselben Namen: vierzehn Mühlen arabischen Ursprungs, die alle von einem Bewässerungskanal am anderen Ende der Brücke über den Tajo ihr Wasser erhielten und die bis Mitte des letzten Jahrhunderts noch in Betrieb waren. Die Schießscharte, eine mittelalterliche Verteidigungsstruktur, diente den westlichen Stadtmauern Rondas als Unterstützung. Das Gelände verfügte über zwei Eingangstore: El Viento (Wind) und Las Molinos (Mühlen) oder Arco de Cristo (Christusbogen) und schütze die Zugänge zu den Mühlen. Vom Plaza del Campillo (Campillo Platz) führt ein wunderschöner Spazierweg dorthin. Auf dem Weg erblickt man die vielseitigen Monumente Rondas und kann die beeindruckenden Aussichten über die Caldera des Tajos bewundern.

 

Weitere Informationen

Ein verstecktes Vorwerk befindet sich inmitten der Schönheit Rondas. Dabei handelt es sich um eine mittelalterliche Verteidigungsstruktur; ein befestigtes Eingangstor, das der Verteidigung des Wachtturms, der Burg oder jeglicher anderer Festungen diente, sich über dem Tor, Einfallstor oder der Brücke befand und stabil genug war, um jeglichen Angriff standzuhalten.

So wird es beschrieben. Hinter den westlichen Mauern Rondas liegen zwei erhaltene Tore (Das Windtor und der Bogen Christi), innerhalb deren sich ein offener Raum befindet, der als albacar (Ort, an dem Vieh gehalten wurde) bezeichnet wurde. Trotzdem lassen die abschüssige Form und die Nähe zur Getreidemühle am Tajo uns glauben, dass die Mauer zum Schutz des Zugangs der genannten Mühlen genutzt wurde.

Hinter einer Lehmwand beginnt ein Kiesweg, der auf einer Grundfläche aus Mauerwerk aufliegt und dessen origineller Zickzack-Verlauf die Höhenunterschiede des Abhanges ausgleicht.

Es gibt hier insgesamt vierzehn Mühlen, die alle von einem Bewässerungsgraben versorgt werden, der auf der anderen Seite desTajos von einem Staudamm (auch azud genannt) entspringt. Ursprünglich sind die Mühlen arabisch und wurden bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts genutzt. Aufgrund ihres Wasserleitungssystem, des Mühlenkomplex und anderen speziellen Merkmalen sind die Mühlen aus ethnografischer Sicht die interessantesten Gebäude der Serranía de Ronda.

Die Mühlen befinden sich in einem schlechten Zustand, weil sie während der Installation der ersten Wasserkraftwerke, die Ronda mit Strom versorgen, teilweise demontiert wurden. Drei von ihnen wurden bei einem Erdrutsch im Jahr 1919 mit ihren Bewohnern begraben.

Nach den Arbeiten, bei denen der Abstieg verbessert wurde, kann man heute einen der wohl angenehmsten Spaziergänge in dieser Gegend unternehmen, bei dem man den Kessel am Tajo mit seinen Gärten und fruchtbaren Ufer am Guadalevínerblickt oder die beeindruckende Gesteinskonstellationen der vertikalen Abhänge bewundern kann, die den Abstieg zum Christusbogen (Arco de Cristo) und die Steigung auf dem Kopfsteinpflasterweg auf dem Rückweg zu diesem einzigartigen Ort in Ronda mehr als rechtfertigen.

 

Koordinaten
  • Spuranfang: 306516 / 4068013
  • Getreidemühlen: 306546 / 4068192

Denkmäler und Kunst > Schloss und Mauer