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Die Kirche „Carmen“

Diputación de Málaga

Die Kirche „Carmen“

Diese wurde zum nationalen Kulturgut erklärt und bis heute ist nur die Kirche erhalten geblieben. Im Innenraum können wir prachtvolle barocke Altarbilder bewundern.

Die Kirche wurde zwischen 1583 und 1663 erbaut und gehörte dem Karmeliterorden „Calzados“, die diese als Kloster nutzten. Heute hat sie eine einfache Fassade, deren wichtigstes Element die manieristische Front ist.

Der Entwurf der Kirche entspricht - mit einigen kleinen Veränderungen – der morisken Kirchen in Granada. So hat auch diese ein einziges Kirchenschiff, eine sehr definierte Hauptkapelle und zwei unabhängige Seitenkapellen. Im 18. Jahrhundert  wird ein Kirchenschiff der Laienbruderschaft „de la Salud“ hinzugefügt.

Im Innenraum besticht vor allem der bedeutende rechteckige Dachstuhl im Mudêjarstil mit einer Dekoration aus Bändern, der das Hauptschiff überdacht. Seine Majestät wird nur noch von den drei großen Altarbildern – besonders dem mittlerem -  übertroffen. Diese zeigen zahlreiche Heilige des Ordens und vielfarbige Putten, die im Kontrast zu dem architektonischen Teil stehen, der schließlich nicht vergoldet wurde, auch wenn der Künstler Antonio Primo, dies sicherlich im Sinn hatte, als er das Altarbild entwarf. Aufgrund seiner Schönheit und Bedeutung gehört es zu den interessantesten Beispielen der barock andalusischen Altarbilder aus dem 18. Jahrhundert und in diesem mündet der prachtvolle vielfarbige Hauptschrein, in dem die alte Heiligenfigur der „Virgen del Carmen“ aufbewahrt wird.

In den seitlichen gold- und vielfarbigen Altarbildern muss besonders auf den Schrein mit hexagonaler Form hingewiesen werden, der sich auf der Seite der Epistel befindet und dem knienden Abbild des Ecce-Homo gewidmet ist. Dieser kann als raffiniertes Stück angesehen werden, das der Rokoko in Antequera hervorgebracht hat.

Am Hauptkirchenschiff öffnen sich sechs voneinander unabhängige Kapellen und um nicht noch mehr auszuführen, weisen wir an dieser Stelle nur auf einige Details, wie das einfache Heiligenbild der „Virgen del Socorro“. Dieses wurde der Stadt Ende des 15. Jahrhunderts von den katholischen Königen, laut einer Legende, geschenkt. Ein anderes Detail ist die Heiligenfigur der „Virgen de la Soledad“, eine wundervolle „Dolorosa“ aus dem 18. Jahrhundert.

Denkmäler und Kunst > Wallfahrtskirche und Kapelle
Plaza Convento del Carmen, 36, Postleitzahl 29200