Diese Website verwendet eigene Cookies und Cookies von Drittanbietern, um Informationen zu sammeln, die zur Optimierung des Besuchs beitragen, jedoch in keinem Fall zur Sammlung persönlicher Daten. Mehr Informationen

 
×

Das Museum des „Bandolero“

Diputación de Málaga

Das Museum des „Bandolero“

Qualitätskriterium

In diesem Museum wir die Geschichte des sozialen Phänomens in der „Serranîa de Ronda“ mithilfe einer Sammlung von Dokumenten, Fotografien, persönlichen Daten und Ereignissen des Lebens von „Pasos Lagos“, „El Tempranillo“, „Tragabuches“ und anderen berühmten Banditen aufgezeigt.

Das Museum besteht aus den folgenden Sälen: Rezeption und Informationspunkt, romantische Reisende, Entführung, Höhle, Unterkunft und Persönlichkeiten. Ein besonderes Merkmal des „Bandolerismo“, in dem sich alles zusammenfassen lässt, was Angst einflößt und die Menschen in Alarmbereitschaft versetzt,  ist die Beihilfe der höheren Klassen und der Personen, die einen gewissen Rang oder soziale Anarchie genießen. Wenn die Korruption dieses Extrem erreicht, ist kein sozialer Impuls positiv. So war es die Aufteilung der Ländereien und die Besteuerungen, die diese mit sich brachte, sowie die Verarmung der Bewohner, die am meisten von der französischen Invasion betroffen waren, die zu dem Phänomen des 18. Jahrhunderts führten. Man kann den Geist der Banditen als großzügig und wohltätig bezeichnen und so war es nicht selten, dass sie den Ärmsten halfen. Sie raubten, ohne Mitleid zu empfinden, um anderen die Güter zu spenden, die sie erbeutet hatten. Sie begangen einerseits grausame Taten, um dann wieder in der Lage zu sein einen außergewöhnlichen Zug von Gutmütigkeit zu zeigen. Sie töteten mit Wut und schützen das Leben derer, die schutzlos waren und denen sie vertrauten. Sie stellten sich dem Gesetz entgegen und in vielen Fällen begannen sie ihre Taten, um Gerechtigkeit zu schaffen. Vom militärischen Gesichtspunkt her hatten die Banditen keine festen Strategien, noch führten sie große Banden an, dennoch waren ihre Aktionen sehr effektiv. Wir treffen so auf Bandoleros, die Stierkämpfer, Flamencosänger und in ihren Anfängen einfache Schmuggler waren. Besonders Ronda eignete sich ganz hervorragend zum Schmuggeln. Während der Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts wurden die berühmtesten  Bandoleros geboren, an die man sich heute noch erinnert.
 

Kulturräume > Museen
C/ Armiñan nº 65, Postleitzahl 29400
952877785