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Das Völkerkundemuseum von Mijas

Diputación de Málaga

Das Völkerkundemuseum von Mijas

In diesem ethnologischen Museum werden die alten Berufe und Traditionen des Dorfes aufgegriffen und erläutert. Der Besucher kann die Nachbildung der zwei Ölmühlen, eines Weinkellers, einer Bäckerei, eines traditionellen Hauses und Kunstaustellungen unter anderen bewundern.

 

GESCHICHTE

Das Völkerkundemuseum von Mijas wurde 1995 neben dem alten Rathaus errichtet und zeigt das traditionelle Leben des Dorfes. Mit dem Eintritt in das Museum beginnt eine Reise in die ethnografische und historische Vergangenheit Mijas. Der Besucher reist über die Felder und Berge mit dem Duft von Rosmarin und Thymian in der Nase; lernt die Geheimisse der Herstellung von Kalk kennen, der Häusern und Dörfern seine Farbe verleiht; entdeckt die Nützlichkeit des Espartogras, die unterschiedlichen Qualitäten des Honigs oder die Bedeutung der Marmorsteinbrüche, die seit der Römerzeit existieren. Darüber hinaus kann der Reisende die Werkzeuge unserer Vorfahren berühren und die Perfektion der alten Maschinen kennenlernen, mit denen Wein und Olivenöl einst hergestellt wurden.

 

Das Museumsprogramm

Mit seinem landwirtschaftlichen Ursprung erleidet Mijas in den sechziger Jahren aufgrund der Entwicklung des Tourismus an der Costa del Sol entscheidende Veränderungen. Diese betreffen alle Aspekte des Dorfes, aber es ist unter anthropologischen Gesichtspunkten besonders schwerwiegend, da sich nun die traditionellen Lebensweisen verändern und die Landwirtschaft und das Kunsthandwerk anderen Arbeitsfeldern, die vom Tourismus hervorgerufen werden, weichen.

Dazu gehören z. B. das Bauwesen, die Gärtnerei oder die Restaurierung. Nach und nach verlieren die Handwerksberufe ihre Wichtigkeit. Auf der anderen Seite ist sich die neue Generation der geschichtlichen und ethnografischen Bedeutung des eigenen Dorfes bewusst und verdeutlicht mit der Ausarbeitung eines Raumes, der eben diese Vergangenheit zeigen soll, ihre Sorge. Auf diese Art und Weise wird das neue Museum des Dorfes im Juni 1995 ins Leben gerufen, ein ethnografisches Museum, das Zeitzeuge des einstigen Arbeitsleben und der Alltagsgeschichte unserer Vorfahren ist.

Das Museum besteht aus mehreren Sälen, die folgende Namen tragen: Feld, Gebirge, Ölmühlen, Weinkeller, Bäckerei, Tischlerei, Weberei, traditionelles Bauernhaus und der Manuel Cortês Quero Saal.

Nach dem Spanischen Bürgerkrieg und dem Sieg Francos tauchten viele republikanische Soldaten unter, um Gefängnis oder Erschießung zu entgehen. Diese wurden auch „topos“ (Maulwürfe oder Spione) genannt. Einer von ihnen war Manuel Cortês Quero, der sich über 30 Jahre in einem geheimen Raum, der sich hinter einem Kleiderschrank befand, versteckte.

Neben den ethnografischen Sälen besitzt das Museum weiterhin einen Projektionsraum, einen Ausstellungsraum und einen Innenhof, in dem Sommerkonzerte veranstaltet werden.

Kulturräume > Museen
Plaza de la Libertad, 2. Mijas Pueblo, Postleitzahl 29649
952590380