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Das Museum für präkolumbianische Kunst Felipe Orlando

Diputación de Málaga

Das Museum für präkolumbianische Kunst Felipe Orlando

Die Sammlung der präkolumbianischen Kunst umfasst circa 750 Ausstellungsstücke und vereint einzigartige Exponate aus Mexiko, Nicaragua und Peru sowie weniger Wichtige aus Ecuador, den Antillen, Chile, Honduras, Panama, Kolumbien und El Salvador. Die örtliche archäologische Sammlung umfasst 250 Exponate der Fundstätten Cueva de los Botijos, Cueva de la Zorrera, des römischen Saladero und anderen.

Das Gebäude wurde errichtet, um das Museum zu beherbergen. Es ist den Herrschaftshäusern sehr ähnlich und passt sich daher gut an die Umgebung an.  Von den drei Etagen befindet das Museum im Untergeschoss und im Halbsouterrain, während das Obergschoss als Wohnraum für den Direktor dient und in Zukunft für eine eventuelle Erweiterung des Museums genutzt werden kann. Diese Möglichkeit wird im Moment der Erscheinung des Reiseführers in Betracht gezogen. Jedes Stockwerk umfasst eine Aufeinanderfolge von insgesamt acht Sälen, die durch einen Korridor miteinander verbunden sind und den Rundweg darstellen.

Der erste und zweite Saal: Örtliche Archäologie. In den Vitrinen findet der Besucher die Überreste, die in den Fundstätten Cueva de los Botijos und Cueva de la Zorrero gefunden wurden. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Fundorte  von Keramiken vom Ende der Neusteinzeit und dem Beginn der Bronzezeit, also vom Übergang vom 4. zum 3. Jahrtausend v. Chr. Viele Exponate weisen gedruckte, punkt- und strich- oder rippenartige oder Verzierungen auf. Besonders müssen auf die Steinarmbänder aus La Zorrera hingewiesen werden, die auf etwa 5000 v. Chr. datiert werden. In anderen Bereichen der beiden Säle befinden sich archäologische Überreste aus römischer Zeit (Keramiken, Mosaiken, Aussteuerobjekte, etc.). Darunter besticht vor allem eine Skulptur der Jägerin Diana, die in der Mitte des ersten Saals bewundert werden kann.

 

DETAILS

Im Herzen von Benalmádena gelegen, einem Ort, der den Zauber der andalusischen Villa intakt erhalten hat, bildet das Museum einen in Andalusien kulturell einzigartigen Raum, bei dem es sich mit seinen Fundstücken aus Mexiko, Peru, Nicaragua, Kolumbien und Ecuador um die wohl wichtigste spanische Sammlung von Überresten aus dem präkolumbianischen Amerika handelt.

Die zwei großen Zivilisationen  des präkolumbianischen Amerika, Mesoamerika (das alte Mexiko) und die zentralen Anden (das alte Peru) bilden die zwei Kerne, um die sich die Sammlung dreht. Der Besucher kann unterschiedlichste Handwerksarbeiten und Haushaltsgerätschaften der jahrtausendalten Kulturen bestaunen, darunter eine der weltweit komplettesten Beispiele der mujeres bonitas (wunderschöne Frauen) aus Mesoamerika. Es handelt sich dabei um weibliche Fruchtbarkeitsreliquien mit großartigen Details.

Die Kernstücke des Museums stammen aus der Privatsammlung von Don Felipe Orlando Garcîa-Murciano, einem berühmten mexikanischen Maler, Dichter, Schriftsteller und Anthropologe, der seiner Wahlheimat Benalmádena diese Schätze spendete und sein Wohnhaus in dieses wunderschöne Museum verwandelte. Er war von der Eröffnung bis zu seinem Tod Direktor des Museums.

Das Museum besitzt außerdem eine Sammlung archäologischer Überreste, die in den verschiedenen Gebieten der Gemeinde gefunden wurden und ihre Geschichte von den ersten Siedlern (5000 v. Chr.) bis heute aufzeigen.
Am 27. April 2005 öffnete das Museum nach weitreichenden Umbauarbeiten erneut seine Türen. Es kommt mit der neuen Organisation der Ausstellung und dem funktionellen und innovativen Design nun allen Anforderungen an ein modernes Museum nach.

Mit seiner wunderbaren Sammlung von präkolumbianischen Ausstellungsstücken und als einziges Museum dieser Art in ganz Andalusien, ist es heute ein wichtiger archäologischer Bezugspunkt der Costa del Sol.

Kulturräume > Museen
Avda. Juan Luis Peralta, 49, Postleitzahl 29639
952448593
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