Diese Website verwendet eigene Cookies und Cookies von Drittanbietern, um Informationen zu sammeln, die zur Optimierung des Besuchs beitragen, jedoch in keinem Fall zur Sammlung persönlicher Daten. Mehr Informationen

 
×

Das Kloster „Madre de Dios“

Diputación de Málaga

Das Kloster „Madre de Dios“

Dabei handelt es sich um eine einzigartige Arbeit des andalusischen Barocks und so ist es nicht verwunderlich, dass dieses Nonnenkloster als eines der schönsten in ganz Spanien gilt. Das Kloster wurde zwischen 1747 und 1761 unter der Leitung des Baumeisters Cristóbal Garcîa errichtet. Heute leben hier keine Nonnen mehr und das Kloster ist folglich geschlossen.

Der äußere Teil des Gebäudes beeindruckt vor allem durch die enorme Größe seiner Mauern. Dabei ragt der autonome Körper des sehr definierten Turms und seiner Kuppel der Hauptkapelle und dem schönen Glockenturm, der sich auf der anderen Seite der Hauptfassade befindet, heraus. Das Portal besteht aus geädertem Marmor in verschiedenen Farben.

Im Inneren der recht einfach gehaltenen Kirche schafft das Zusammenspiel aus Kurven, hohlen Oberflächen und die ornamentale Einfalt eine der originellsten räumlichen Gesamteinheiten der spanischen Architektur. Dies wird auch durch das hohle Getäfel und die Gewölbe in Kugelkappenform erreicht, die dem Besucher den Eindruck von Bewegung vermitteln. Interessant ist auch die Anordnung der beiden Chöre, die leicht orientalisch angehaucht sind.

Die Kuppel der Hauptkapelle ist das perfekteste Element dieser Kirche. Über den vier Gewölbezwickeln, die reichhaltig mit Wappen, Engeln und Rokokomotiven dekoriert sind, befindet sich ein Anulus, der den Blick auf eine dreifache Kuppel mit einer ausgesprochen komplexen Struktur freimacht.

Im neugotischen Hauptaltar (dem einzigen nicht sehr geschickten Element) können wir das Abbild der „Virgen de Monteagudo“, eine Skulptur von 1748 voller Grazie und Bewegung mit einem Hauch von Rokoko des Bildhauers Josê de Medina bewundern. Eine andere interessante Skulptur ist die der „Inmaculada“, die sich gegenüber der Sakristei befindet und ein Werk von Diego Márquez ist.

Im Kirchenschiff des Evangeliums zieht besonders eine Art Altarbild die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich, das aus zahlreichen gläsernen Urnen besteht, in denen sich interessante Skulpturen, wie z. B. der der „Santa Ana“ befinden. Hier bestechen weiterhin das Altarbild des „San Augustîn“ oder der „Virgen de Valvanera“ von Miguel Márquez, das sich auf einem Altaraufsatz mit einer komplizierten Struktur im Rokokostil aufliegt.

In dem Kirchenschiff der Epistel können wir die Skulptur von „San Josê“ von Andrês de Carvajal, eine „Dolorosa“ aus dem 18. Jahrhundert und die wunderschöne Heiligenfigur der „Virgen del Rosario“ (deren Altaraufsatz einer der besten ist, die sich es in dieser Kirche gibt) bewundern.

Denkmäler und Kunst > Kloster
C/ Lucena, 41, Postleitzahl 29200