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Abencerraje (Spanischer Artenname). Scolitantides abencerragus (Pierret, 1837)

Diputación de Málaga

Abencerraje (Spanischer Artenname). Scolitantides abencerragus (Pierret, 1837)

Flügelspannweite: 1,6 bis 2,2 cm.

Bezeichnung

Flügelunterseite: grauer Untergrund mit einer Reihe von Punkten, die bogenförmig über den Vorderflügel verlaufen, und darüber eine Reihe von Flecken, die einen offeneren Bogen bilden. Ein länglicher Fleck in der Zelle und darunter ein Punkt. Auf den Hinterflügeln hat er eine Reihe von Punkten, die eine Ecke bilden, von denen der vorletzte leicht nach auβen verschoben ist und wie ein Fragezeichen aussieht. Darüber flache oder runde, schwarze Flecken, die oben orangefarben, weiß oder wieder schwarz sind. Am Hinterflügel hat er schachbrettartige Fimbrien, die an einer feinen schwarzen Grundlinie liegen und daher t-förmig aussehen.

Flügeloberfläche: Man kann sie nur selten sehen. Bei beiden Geschlechtern ist sie dunkelbraun mit vielen blauen Schuppen, die bei den Männchen zahlreicher und weiter ausgebreitet sind. Der Diskalfleck des Vorderflügels ist weiβ umgeben.

Ähnliche Arten

Zizeeria knysna: ohne Punkte und schwarze, ausgeprägte Flecken zwischen den Punktreihen und dem hinteren Flügel sowie nur kaum sichtbar und verschwommene Flecken. Kein versetzter Punkt der Reihe auf dem Hinterflügel, keine Fragezeichenform.

Pseudophilotes abencerragus: Sowohl auf dem Vorder- als auch auf dem Hinterflügel hat er eine Reihe von flachen Flecken, die zwischen dem Auβenrand und der Hauptpunktreihe liegen; die Fiambrien des Vorderflügels sind eng an ihrer Flügelbasis und sehen daher t-förmig aus. Mit geöffneten Flügeln sieht man, dass der Diskalfleck nicht weiß umrandet ist.

Biologie und Habitat

Es gibt nur eine Generation, die von März bis Juni fliegt. Die meisten Exemplare kann man zwischen April und Mai beobachten.

Häufig lebt er in offenen Gebieten, sowohl Wäldern als auch Unterholz, wie auf Wiesen, Weideflächen, verlassenen Mandel- und Olivenbaumfeldern, die mit wenig Pestiziden behandelt werden. Meistens ziehen ihn Hügellandschaften und halbhohe Gebiete an. Am Fuße der Gebirge und starken Abhängen ist er eher selten. Normalerweise lebt er zwischen 300 und 1200 Höhenmetern. Seine Raupen ernähren sich von dem Lippenblütler Cleonia lusitanica.

Gran Senda Verteilung

Man hat diese Art auf den Etappen durch das Binnenland der Region beoachten können. Hier lebt er in der Nähe von den Steineichenwäldern, Olivenbaumfeldern und Unterholz am Fuße von Hügeln, Anhöhen und Gebirgen. Sein Lebensraum und seine Nahrungspflanze kommen an anderen Wanderwegen im Hinterland und im Bergland von Ronda vor, deshalb ist es wahrscheinlich, neue Kolonien am GWM zu entdecken. Infrage kommen dafür die Etappen 10 bis 26. Es ist außerdem nicht auszuschließen die eine oder andere isolierte Kolonie im Tejeda Gebirge zu beobachten.