Diese Website verwendet eigene Cookies und Cookies von Drittanbietern, um Informationen zu sammeln, die zur Optimierung des Besuchs beitragen, jedoch in keinem Fall zur Sammlung persönlicher Daten. Mehr Informationen
 
×

Berghexe. Chazara briseis (Hlinnaeus, 1764)

Diputación de Málaga

Berghexe. Chazara briseis (Hlinnaeus, 1764)

Flügelspannweite: 4,5 bis 6 cm. Normalerweise kann man das Männchen beobachten, nur sehr selten sieht man das Weibchen.

Bezeichnung

Flügelunterseite: Das Männchen ist hellbraun bis beigefarben und hat auf dem Vorderflügel einen schwarzen Augenfleck und zwei dunkelbraune Flecken. Den Hinterflügel ziert ein brauner Streifen an der Flügelbasis, der in der Mitte unterbrochen ist. Parallel zum hinteren Rand befindet sich ein dunkelbrauner Streifen mit kleinen, nicht immer sichtbaren Punkten. Der Vorderflügel des Weibchens ist ähnlich wie beim Männchen, aber der Hinterflügel ist durchgängig grau mit einer Reihe kleiner, weißlicher, nicht immer erkennbaren, Punkten.

Flügeloberfläche: Es ist fast ausgeschlossenen ihn mit geöffneten Flügeln zu beobachten. Beide Geschlechter haben zwei Augenflecken auf dem Vorderflügel, weiße ovale Flecken auf den Vorderflügeln und einen Streifen in derselben Farbe, wie auf dem Hinterflügel. Die Flecken auf dem Vorderflügel des Weibchens sind normalerweise länger und auf dem Hinterflügel breiter.

Ähnliche Arten

Aufgrund seiner besonderen Musterung und Farbe kann man ihn mit keiner anderen Art verwechseln.

Biologie und Habitat

Er fliegt von Juni bis September, die meisten Exemplare kommen aber in den ersten zwei Monaten vor.
Er lebt auf großen Wiesen, Espartograsfeldern und Weideflächen, oft auf Lichtungen von Steineichen und Kiefern. Sein bevorzugter Lebensraum befindet sich auf nicht steilem Gelände in den Bergen, zwischen 790 und 1788 Metern Höhe. Die Raupen ernähren sich von Süßgräsern der Gattungen Bromus und Festuca.

Gran Senda Verteilung

Diese Art ist in der Region Málagas eher selten und kommt nur an ganz bestimmten Stellen vor, ausschließlich im Bergland von Ronda und dem Tejeda und Almijara Hochgebirge. Auf dem GWM kennt man ihn nur auf den Etappen 23 und 36, aber mit großer Sicherheit kann man ihn auch an den geeigneten Stellen der restlichen Etappen des Berglandes von Ronda entdecken. Es ist nicht auszuschließen, ihn auch auf den Etappen am Zentralen Kalksteinbogen (Arco Calizo Central) (11. Etappe), wo er bisher nicht nachgewiesen werden konnte sowie im Almijara Gebirge (6. Etappe) zu beobachten.