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Distelfalter. Vanessa cardui (Linnaeus, 1758)

Diputación de Málaga

Distelfalter. Vanessa cardui (Linnaeus, 1758)

Im Spanischen auch unter dem Namen Cardera (Distelfalter) oder Bella Dama (Schöne Dame) bekannt. Flügelspannweite: 4,8 bis 6 cm.

Routen, von denen man Folgendes beobachten kann

Bezeichnung

Flügeloberfläche: ist intensiv orangefarben und der Körper und die Flügelbasis sind braun oder goldfarben. Der Vorderflügel hat einen schwarzen Apex, der über den Rand bis zum Analwinkel hinabgeht, und weiße Flecken. In der Mitte des Hinterflügels hat er schwarze Flecken und eine Reihe von großen, schwarzen Punkten, die parallel zum hinteren Rand verlaufen. Bis auf die bläulichen Flecken am Analwinkel sind die Flecken am Rand schwarz.

Flügelunterseite: Man kann ihn nicht oft mit geöffneten Flügeln sehen. Beide Flügel sind hellbraun, aber in unterschiedlichen Farbtönen. Auf dem Vorderflügel hat er weiße Flecken und auf dem Hinterflügel eine Reihe von bläulichen Augenflecken, die von verschiedenfarbigen konzentrischen Ringen umrandet sind. Ebenfalls gibt es dicht am Rand des Hinterflügels einen weißen Streifen und darinliegend eine unterbrochene graue Linie.

Ähnliche Arten

Er kann nur mit dem Amerikanischen Distelfalter (Dryry, 1773) verwechselt werden. Dieser wurde jedoch nur einmal in den neunziger Jahren in Casares gesehen und dabei handelte es sich wahrscheinlich um ein einzelnes Exemplar aus den Kolonien in Huelva oder Portugal. Mit geöffneten Flügeln kann man ihn hauptsächlich aufgrund seines weißen Punktes außerhalb des Apexes des Vorderflügels auf der orangefarbenen Fläche des Analwinkels und seinen Augenflecken, die in der Mitte blau sind, anstatt einfacher Punkte, von anderen Arten unterscheiden. Die Flügelunterseite ist viel dunkler und stellt einen viel stärkeren Kontrast zu den hellen Streifen dar. Außerdem hat er zwei große Augenflecken mit konzentrischen Ringen. Jeder Verdacht einer Beobachtung von V. virginiensis sollte unbedingt an den Verfasser dieses Bestimmungsbuches weitergeleitet werden.

Biologie und Habitat

Wie schon der Admiral, handelt es sich auch bei dieser Art um einen Wanderfalter, dessen aufeinanderfolgenden Generationen von Afrika aus, wo viele Individuen überwintern, nach Nordeuropa fliegen. Manchmal gibt es einen regelrechten Ansturm auf verschiedene Gegenden der Iberischen Halbinsel, einen davon im März und April 2009 in der Region Málaga. Drei Wanderkolonien mit vielen Exemplaren flogen in Richtung Norden, die in einigen Fällen über die Landzunge Calaburras (Mijas) oder die Guadalhorce Flussmündung (Málaga) die Iberische Halbinsel erreichten.

Da es sich um einen Wanderfalter handelt, kann man in in allen Lebensräumen entdecken, von den Hochgebirgen des Berglandes von Ronda bis zu den Stadtgebieten oder Stränden. Er liebt es, in den Parks und Gärten der Städte zu rasten, um hier den Nektar der Wandelröschen (Lantana camara) zu trinken. Die Raupen ernähren sich von zahlreichen Pflanzen, darunter Malven (Malva sylvestris und Lavatera creticum) sowie zahlreiche gekreuzte Arten, darunter die Mariendistel (Silybum marianum) und die Milchfleckdistel (Galactites tomentosus).

Gran Senda Verteilung

Er kommt auf allen Etappen des GWM vor, an den Küstengebieten und im Norden der Region ist er jedoch selten und nur an ganz bestimmten Stellen zu beobachten.