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Falla de la Sierra del Camorro (Erdriss des Camorro Gebirges - Naturdenkmal der Provinz)

Diputación de Málaga

Falla de la Sierra del Camorro (Erdriss des Camorro Gebirges - Naturdenkmal der Provinz)

Im Norden der Provinz Malaga, in der Gemeinde Cuevas de San Marcos in Malaga, befindet sich die Falla de la Sierra del Camorro, die 1999 mit einer Fläche von 1.086.057 Quadratmetern zum Naturdenkmal erklärt wurde.

Das Camorro-Massiv, dessen höchster Gipfel Cuevas Altas (907 Meter Höhe) ist, besteht aus kugelförmigen Kalk- und Kalkmergelgestein aus dem unteren und mittleren Jura. Das Wetter und die Verwitterungsprozesse der Kalkfelsen haben eine spektakuläre Landschaft geschaffen, in der wir Hänge finden können, die vertikal oder fast vertikal verlaufen.

Was sind Naturdenkmäler


Die Naturdenkmäler sind Räume oder Elemente der Natur, die sich im Wesentlichen aus Formationen von besonderer Einzigartigkeit, Seltenheit oder Schönheit zusammensetzen, und die daher einen besonderen Schutz verdienen.


Dazu gehören Naturdenkmäler, geologische Formationen, paläontologische Fundstätten und andere Elemente der physischen Geologie einer Region, die ein besonderes Interesse für die Einzigartigkeit oder Wichtigkeit ihrer wissenschaftlichen, kulturellen oder landschaftlichen Werte haben.


Die Naturdenkmäler können geologisch, biotisch, geografisch, ökokulturell und gemischt sein, gemäß den in Artikel 4 des Dekrets 225/1999 festgelegten Kriterien, in dem auch die Regeln und Richtlinien für die Verwaltung und das Management jedes einzelnen von ihnen festgelegt sind.


Die Deklaration eines Raums oder Elements als Naturdenkmal erfolgt durch Dekret des Regierungsrates der Junta de Andalucía.

 

Weitere Informationen

Das Naturdenkmal der Falla in der Sierra del Camorro befindet sich im gleichnamigen Massiv nördlich der Provinz Málaga in der Gemeinde Cuevas de San Marcos und ist wie ein in einem Meer aus Olivenbäumen und Kiefern verankertes Schiff am Strand.

Mit einer maximalen Höhe von mehr als 900 Metern des Cuevas Alta Gipfels (Hohe Höhlen) wird es aus Kalk- und Kalkmergelgestein des unteren und mittleren Jura gebildet. Das Wetter und die Verwitterungsprozesse der Kalkfelsen haben eine spektakuläre Landschaft geschaffen, in der wir fast vertikale Hänge finden.

Hier finden wir eine beeindruckende geologische Formation, die aus der Verschiebung zweier Erdkrustenblöcke resultiert, von denen einer arrogant in den Himmel ragt, während der andere versinkt. Als Ergebnis dieses Prozesses zeigt es Oberflächenbrüche wie Risse und Verwerfungen, die dem Relief einen steilen Aspekt verleihen. Darüber hinaus prägen die Kalkfelsen die Umgebung in ihrem charakteristischen Weiß. Diese durch Regen und Wind zerklüfteten und erodierten Felsen bilden eine endlose Anzahl von Passagen und Hohlräumen, die typisch für die Karstlandschaft sind.

In der Gegend heimisch sind die Aleppo-Kiefern, Stechginster, Cornicabra (Olivenbaumart), Schwarzer Weißdorn und Orchideen. Besonders die Anwesenheit einiger Jahrhunderte alter Eichen sticht hervor, Zeugnis der primitiven Steineiche, die früher das Gebiet besiedelte. Unter den Tieren befinden sich Füchse, Kaninchen, Hasen und Rebhühner sowie Uhus, Habichtsadler und Gänsegeier. Besonders ist diese Gegend jedoch dafür, dass sie eine wichtige Fledermauskolonie beherbergt, die die Hohlräume und Vertiefungen des Felsens ausnutzt, um Zuflucht zu suchen.

Unter diesen Hohlräumen befindet sich die Cueva de Belda, eine spektakuläre Galerie von etwa 200 Metern Länge mit hohen Kuppeln und riesigen Säulen. Die permanente Überflutung der Gewässer hat ihren Ursprung in drei Binnenseen mit einfachem Zugang. Eine Legende besagt, dass diese Höhle von einem Dämon als Zufluchtsort genutzt wurde, der die Region verwüstete. Diese Tradition ist der Ausgangspunkt einer der am tiefsten verwurzelten Bräuche in der Stadt Cuevas de San Marcos, die am Tag des Festes des Heiligen gefeiert wird, das ihm seinen Namen gibt.

Die zahlreichen archäologischen Überreste in nahe gelegenen Enklaven wie Medina Belda, die von den Römern gegründet und von den Muslimen geerbt wurden, runden das kulturelle Erbe dieses Naturdenkmals ab. Auch eine der auffälligsten Naturlandschaften, der Iznájar-Stausee, ein wunderschönes Gewässer, umgeben von Steineichen, Olivenbäumen und Mandelbäumen, liegt nicht weit entfernt.

Naturschauplätze > Naturdenkmal
Regeln - Decreto 250/2003 de 9 de septiembre (Consejería de Medio Ambiente)