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Variante GR 249.4 Etappe 2: Antequera - Valle de Abdalajís

Diputación de Málaga

Variante GR 249.4 Etappe 2: Antequera - Valle de Abdalajís

Das Hochplateau am Fuße der Sierra bis km 6,3

Der Start der zweiten Etappe der Variante 249.4 liegt im oberen Teil, südlich von Antequera, in der Nähe der Landstraße A-343 und mit Blick auf die Alcazaba und die Stiftskirche. Der Atalaya Park ist ein hübscher Garten, der außerhalb der Umfassungsmauer liegt und zu dem man auf dem am besten markierten der zahlreichen gelblichen Sandwege hinaufsteigt. 400 Meter nach dem Startpunkt kommen Sie an einem Fernmeldeturm auf der rechten Seite und der Abzweigung zum kurzen Wanderweg Las Arquillas (SL-A 51) an, der auf halber Höhe den Hang hinaufführt.

Die bewaldete Fläche oben entspricht dem 84 Hektar großen Kiefernwald im Vorstadtpark und dem öffentlichen Waldgebiet El Hacho, den Sie durch eine Feuerschneise erreichen. Am Wegesrand wachsen Espartogräser und auf dem höchsten Punkt der Schneise erreichen Sie große Sandflächen. Im Westen, auf dem Gipfel in 727 Metern Höhe sieht man den nasridischen Wachturm El Hacho, von dem aus man in vergangenen Zeiten das Straßennetz im Norden kontrollierte.

Vom höchsten Punkt, einer Umgebung mit Felsen, die eine kleine Rinne bilden, steigen Sie ab und ignorieren dabei einen Pfad, auf den Sie etwas weiter stoßen und der zwischen Olivenbäumen hinabführt. An ihn schließt sich von links ein Nebenzweig, der Wanderweg Camino de los Alambres an, dem man ab hier folgt. Dieser verläuft einen Kilometer lang parallel zur Landstraße A-343 nach Valle de Abdalajís und lässt auf der linken Seite eine Touristenunterkunft und dann auf der rechten Seite einige landwirtschaftliche Gebäude hinter sich. Jetzt überqueren Sie die Straße bei Kilometer 12 und gehen in Richtung des Weges des Bauernhofes Arco de la Magdalena. Der Weg führt in einem Halbkreis am Südhang des Olivenhains entlang, bevor er wieder scharf nach Süden und Osten abbiegt und auf einen Hauptweg, die Trift Cordel Antequera a Málaga, stößt.

Kurz darauf trifft dieser Weg auf einen kleineren, auf dem der Mozarabische Weg von Antequera (km 4,8) auf die Variante stößt. Dies ist eine wichtige Kreuzung auf der Höhe des Cortijo de Buenavista, wo sich auch die Pfade La Pesquera und La Dehesilla treffen, die von Osten her über diese flach gelegene Moorlandschaft kommen. Mit den Ausläufern der Sierra in der Nähe wird der Weg schmaler, die Felder enden und von links entdeckt man den lokalen Wanderweg La Escaleruela, der Etappe 1 des Fernwanderweges GR 249.4, die an der La Villa Quelle beginnt.

An der Trift von Antequera nach Málaga, über die drei zertifizierte Wanderwegen führen, beginnt der gefährliche Aufstieg auf die Escaleruela. Der Straßenbelag wurde in einigen Abschnitten unterschiedlich gut ausgebessert und es ist darauf zu achten, die richtige Abzweigung zu nehmen, da es Wege gibt, die nach rechts abzweigen und in der Nähe des Hohlweges abbiegen.

Die Escaleruela Straße und die Kalksteinhügel bis km 13,0

Dieser alte Weg war schon immer die beste Alternative, um die Ebenen von Antequera mit dem Guadalhorce zu verbinden, da er durch Málaga führt. Er verläuft zwischen zwei Felsmassiven, dem Tajo de las Mesas auf der rechten Seite, wo es einen Klettersteig gibt, und dem Tajo de Roque, der sich auf der linken Seite befindet. An der Spitze mit einer herausragenden Form sieht man den Felsen Piedra de la Comedianta, den der asphaltierte Weg rechts davon, zickzackförmig umwindet. Darunter befindet sich eine weitere Abzweigung ohne größere Veränderungen in Anstieg oder Beschaffenheit. Dies ist ein guter Aussichtspunkt, von dem aus man an klaren Tagen die Sierra de Arcas mit Cartaojal in der Ebene im Nordosten und die Sierra de Humilladero und Mollina im Nordwesten sehen kann, mit der Stadt Mollina genau in der Mitte.

Am höchsten Punkt des Tages liegt eine große Senke mit einem Bauernhaus (km 8,3), und dann beginnt der Weg, den Sie in verschiedenen Formen bis zum Ende nicht verlassen werden. Dieser markiert auch die westliche Grenze des Naturparks. Zwischen der Sierra de Chimenea im Westen (wo sich ein Wachturm befand) und der Sierra Pelada und El Torcal im Osten mit ihrem schroffen Relief zeigt das Bergrelief hier eine Art langgestreckte, flache und fruchtbare Insel. Es gibt drei Senken (sp. Navazo von Nava: die Senke), die dem Ort ihren Namen geben, die erste ist die des Bergpasses. Die zweite Senke ist dreieckig, ein ebenes Tal ohne Bewässerungskanäle, an dessen südlichem Ende sich das einzige Bauernhaus befindet; links davon liegt auch die dritte Ebene, die Majada Larga, die am weitesten vom Weg entfernt ist und auf der sich eine alte Begräbnisstätte befindet.

Ungefähr an dieser Stelle betreten Sie die Gemeinde Villanueva de la Concepción, die Sie für ca. 2 Kilometer durchqueren werden. Ein sanfter Abstieg durch eine breite offene Rinne mit rötlicher Erde führt zur Kreuzung mit dem Hauptweg, der zum Bauernhaus von Fuenfría hinaufführt. Wenn Sie die asphaltierte Kurve hinuntergehen, lassen Sie das Robledillo Gehöft zu Ihrer Rechten hinter sich, während vor Ihnen das einzige Waldgebiet der Landschaft liegt: Cerro del Águila (Adlerhügel). Auf der linken Seite, entlang eines Feldwegs mit einem Brunnen, zweigt der Fernwanderweg GR 245 Camino Mozárabe de Málaga ab. Bei Kilometer 11,3 gibt es eine neue Kreuzung; die linke Abzweigung folgt, kurz vor dessen Ende in der Ortschaft La Higuera, dem lokalen Wanderweg SL-A 22 La Escaleruela.

Die Variante hingegen steigt an und die ersten Steineichen erscheinen hoch über dem rinnenähnlichen Wanderweg. Dies ist die Seite des Waldgebietes Cerro del Águila und wenn man zurückschaut, sieht man im Osten die höchsten südlichen Steilhänge des Gebirges Torcal de Antequera, von denen der Saltadero und der Tajo del Espejo herausragen. Danach wechseln sich kleine Wälder mit Weideflächen und einigen Kreuzungen ab, wobei Sie sich immer links halten und ein Haus rechts liegen lassen, das den höchsten Punkt dieses Abschnitts auf 922 Metern über dem Meeresspiegel und gleichzeitig das Ende der Gemeinde Villanueva de la Concepción und Kilometerpunkt 12 markiert. Hier macht der Weg eine scharfe Kurve. Zwischen zwei weiteren bewaldeten Hügeln und einen alten Olivenhain hindurch, erreichen Sie eine Senke mit Bauernhäusern und großen Bauernhöfen von Las Chozas.

Die Bauernhäuser und Gehöfte bis zum Ende der Etappe

Zwischen den Viehställen des letzten Bauernhofs und dem Hauptbrunnen klettert man ein wenig hinauf zu einem neuen Hochpunkt mit außergewöhnlichem Panoramablick. An klaren Tagen kann man die beiden höchsten Gipfel der Provinz, Torrecilla im Westen und La Maroma im Osten, und einen guten Teil der Küstengebirge von Málaga sehen. Auf diesem letzten Kilometer der Route wendet sich die Strecke allmählich nach Westen und gibt ihre südliche Richtung auf.

Nach Erreichen der Asphaltstraße (km 13,8) und dem Vier-Sterne-Hotel, Fuente del Sol, sehen Sie von diesen Hügeln, die die Felder begrenzen unten das Gehöft von La Higuera mit einer Vielzahl von vereinzelt liegenden Häusern. Ein langer Abhang führt nach La Joya (dt. das Juwel), das auf alten Karten als La Hoya (dt. die Mulde) erscheint und vielleicht ein Name ist, der besser zur Lage dieses Dorfes mit etwa 400 Einwohnern passt.

Sie durchqueren den Weiler über den zentralen Platz (km 15,8), überqueren den Aljibe Bach über die Straße MA-4402 und biegen an einer Tenne links auf den Hauptweg des Wanderweges Camino de Málaga nach Antequera ab. Nach einer Strecke ohne Steigungen oder Umwege hat sich aus den Lehmhügeln ein Quellbach, der Espino, gebildet und Sie steigen an Wasserlinie hinauf, wo sich die Ruinen des Bauernhauses Cortijo del Pintor befinden. Die Aussicht nach Norden lässt uns den markanten Felsvorsprung Cortijo del Castillo mit seinem Wachturm sehen. Für etwa 400 Meter ist die Strecke auch die Grenze zwischen Antequera und Valle de Abdalajís, deren nur 22 km2 große Gemeinde fast vollständig von der ersten umgeben ist. Der Cerro Alto befindet sich auf der rechten Seite, und das Ende der langen Kurve von anderthalb Kilometern, die der Weg beschrieben hat, wird durch die Kreuzung in Richtung des Fuente Abad Gehöfts (km 19,9) markiert, das auf der linken Seite nicht gut zu sehen ist.

An der nächsten Kreuzung ignorieren Sie den bergab führenden Weg und gehen links an einem Solarpark unter einer Hochspannungsleitung hindurch und beginnen den letzten Abstieg. Wenn Sie die asphaltierte Zufahrtsstraße zu den Häusern in der Umgebung erreichen, können Sie das Abadalajís Tal schon ganz nah sehen. Von den aufeinanderfolgenden natürlichen Aussichtspunkten kann man die Aussicht auf das Tal genießen. Auch vom Dorf und der Umgebung aus hat man einen schönen Ausblick über das Tal. Sie folgen immer dem Hauptweg, der direkt am Wasser verläuft. Dahinter erhebt sich die Gebirgskette Valle de Abdalajís, eine Enklave von außergewöhnlichem geomorphologischem und landschaftlichem Wert. Der höchste Gipfel, La Capilla, ist durch die Charcón Ebene getrennt und innerhalb der Steilhänge und Schluchten von La Muela und El Picacho erscheint dieses hübsche weiße Dorf wie ein Amphitheater. Hier in der Calle la Viñuela, in der Nähe der Puente de Hierro (Eisenbrücke), endet diese lange Etappe.

Routen
Route Zu Fuß
Dauer - 7:20 horas
Länge - 22400 Km