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Cañón de las Buitreras (Gänsegeierschlucht - Naturdenkmal der Provinz)

Diputación de Málaga

Cañón de las Buitreras (Gänsegeierschlucht - Naturdenkmal der Provinz)

Am östlichen Ende des Naturparks Los Alcornocales und ganz in der Nähe der Gemeinden Cortes de la Frontera, Benarrabá und Benalauría befindet sich dieses spektakuläre Naturdenkmal des Buitreras Canyons, von dem besonders seine steilen Felswände und seine 100 Meter Tiefe überraschen, die an der Buitreras Schlucht sogar die 200 Meter Tiefe erreicht.

Der Guadiaro hat mit seiner unaufhörlichen und stillen Strömung diese schmale Felssteilwand in das Kalk- und Kalkmergelgestein gespült, die den Gebirgsregionen von Ronda und Grazalema Gestalt verleiht. Die erosive Kraft des Flusses hat zusammen mit einer hohen Niederschlagsdichte verdrehte Durchgänge und unglaubliche Hohlräume geformt, die typisch für Karstlandschaften sind. Das Vorhandensein bestimmter Überhänge, die der Fluss überwinden muss, und die Entstehung zahlreicher und beeindruckender Wasserfälle, verleihen der Umgebung noch mehr Schönheit.

In der Nähe des Canyons gibt es eine Steineiche, die von Wacholder, Mastixbäumen und Johannisbrotbäumen umwachsen ist. Besondere Aufmerksamkeit erregt jedoch die Pflanzenart Palmito, die einzige Palme des europäischen Kontinents. Hier erinnert diese Palme mit über zwei Metern Höhe an ihre exotischsten Verwandten.

Der Name des Canyons ist kein Zufall, denn in seinen groben Nischen nistet eine wichtige Gänsegeierkolonie. Mithilfe eines Fernglases können Sie die Beobachtung anderer Vögel, wie der Hohl- und Felsentauben oder der Amsel, genießen. Weiterhin leben Otter in diesen Gewässern.

Der Mensch hat auch an der Gestaltung der Landschaft mitgewirkt, indem er eindrucksvolle Tunnel und Brücken gebaut hat, die die Durchfahrt der Eisenbahnlinie Algeciras-Ronda ermöglichen. An dieser Bahnlinie ist das Vorhandensein eines Wehrs oder einer Wasserleitung, die als Puente de los Alemanes (Brücke der Deutschen) bekannt ist, interessant. Sie befindet sich an einem der malerischsten Orte und erhebt sich 60 Meter über dem Grund der Schlucht.

Es ist ein außergewöhnlicher Ort, um Canyoning oder das Schluchtabseilen zu betreiben (nur zwischen dem 15. Juli und dem 15. Dezember gestattet).

 

Was sind Naturdenkmäler

Die Naturdenkmäler sind Räume oder Elemente der Natur, die sich im Wesentlichen aus Formationen von besonderer Einzigartigkeit, Seltenheit oder Schönheit zusammensetzen, und die daher einen besonderen Schutz verdienen.

Dazu gehören Naturdenkmäler, geologische Formationen, paläontologische Fundstätten und andere Elemente der physischen Geologie einer Region, die ein besonderes Interesse für die Einzigartigkeit oder Wichtigkeit ihrer wissenschaftlichen, kulturellen oder landschaftlichen Werte haben.

Die Naturdenkmäler können geologisch, biotisch, geografisch, ökokulturell und gemischt sein, gemäß den in Artikel 4 des Dekrets 225/1999 festgelegten Kriterien, in dem auch die Regeln und Richtlinien für die Verwaltung und das Management jedes einzelnen von ihnen festgelegt sind.

Die Deklaration eines Raums oder Elements als Naturdenkmal erfolgt durch Dekret des Regierungsrates der Junta de Andalucía.

Naturschauplätze > Naturdenkmal
Regeln - Decreto 250/2003, 9 sept., Junta de Andalucía