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Hunds-Rose (Rosa canina)

Diputación de Málaga

Hunds-Rose (Rosa canina)

IDENTIFIZIERUNG

Strauch (bis zu 3 m hoch) mit aufrechten, haarlosen Stielen, aber oft mit einem weißen Pulver (Blüte) in den älteren Teilen bedeckt. Die Hunds-Rose hat nach hinten verdrehten Stacheln (typische Dornen von Rosengewächse). Die Blätter sind laubabwerfend, bestehen aus 2 oder 3 Paar Blättchen und sind durch einen zentralen Nerv getrennt, der mit Drüsen und Haaren in der Rille mit winzigen Stacheln versehen ist. Die Blättchen sind oval oder länglich, mit gezackten oder doppeltgezackten Kanten und haarlos. Die Blüten sind einzeln oder treten in Gruppen von 2 bis 5 Blüten auf. Die Blütenblätter (fünf) sind tief rosa oder weißlich. Sie haben haarige Stile (Verlängerung des Eierstocks) und eine Vielzahl von gelben Staubblättern. Die Frucht (12 bis 19 mm) ist fleischig mit verschiedenen Kernen. Sie ist eiförmig oder gerundet, haarlos, rot und wird im reifen Zustand dunkel. Im Inneren enthält sie zahlreiche Kerne.

WO SIE VOKOMMEN

Bis 1.500 Meter über dem Meeresspiegel kann man sie entdecken. Es gilt als eine für gemäßigtes Klima typische Art und sie bevorzugt keine spezifischen Böden. Hunds-Rosen bevorzugen Berg- oder Mittelgebirgsregionen wie das Unterholz von Laubwäldern und Bergeichen, kann aber auch in anderen Waldarten und in Hecken vorkommen. Sie verträgt den Salzgehalt gut und begrüßt gut durchlässige und feuchte Böden, die etwas fruchtbar sind und einen neutralen pH-Wert aufweisen. Auch niedrige Temperaturen erträgt sie gut.

WIE SIE LEBEN

Einhäusige Art mit zwittrigen Blüten (Blüten beiderlei Geschlechts an derselben Pflanze) einzeln oder in Blütenständen gruppiert und in Sträußchen formiert. Sie blühen von April bis Juni. Die Bestäubung ist entomophil und obwohl sie sich selbst bestäuben kann, ist die Frucht- und Samenproduktion bei der Fremdbestäubung am höchsten. Die Verbreitung der Früchte erfolgt grundsätzlich durch Tiere (Zoochorie).

WO MAN SIE IN MÁLAGA SEHEN KANN

Die Art ist in der Region sehr häufig. Man kann sie in den Mittelgebirgsregionen eines Großteils des Provinzgebiets finden. Sie kommt beispielsweise in den Gebirgszügen der nordöstlichen Region vor, beispielsweise in der Serranía de Ronda und in der Sierra de las Nieves. Auf dem Großen Wanderweg Málagas wurde sie zum Beispiel auf den Etappen 10, 11, 22, 23, 33, 34 gesehen.

INTERESSANTE FAKTEN

Hagebutten werden traditionell zu therapeutischen Zwecken verwendet. Ihr hoher Tanningehalt macht es zu einer sehr adstringierenden Frucht, daher ist es im Volksmund auch als „Tapacubo“ (Kappe) bekannt. Mit den Blütenblättern wurde Rosenwasser mit ophthalmologischen Eigenschaften hergestellt. Die Früchte sind sehr reich an Vitamin C und Substanzen, die harnantreibend sind. Zusätzlich dient diese Art zur Behandlung gegen Skorbut (Mangel an Vitamin C). Auch Marmeladen werden daraus hergestellt. Die Wurzeln und Blätter wurden wegen ihrer antidiarrhöischen Wirkung gekocht.

ÄHNLICHE ARTEN

Sie kann mit der Wildrose (Rosa pouzinii) verwechselt werden. Um sie zu unterscheiden, muss man sich die Stängel ansehen, da letztere etwas rot gefärbt sind und nicht die weiße Pulverbeschichtung namens Pruina haben, zusätzlich sind die Blüte nur schwach rosafarbend. Die Blüten der Hagebutte sind größer und viel größer als die der Wildrose.

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