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Roter Würfel-Dickkopffalter. Spialia sertorius (Hoffmannsegg, 1804)

Diputación de Málaga
010 Sertorio

Roter Würfel-Dickkopffalter. Spialia sertorius (Hoffmannsegg, 1804)

Vorkommen
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Vorkommen sicher Vorkommen wahrscheinlich
MediosTerrestrisch
Fauna > Schmetterlinge

Flügelspannweite: 2 bis 2,5 cm. Mit seinem impulsiven und herrschaftlichen Flugstil scheint es, als springe er vom Boden ab, wo er gern posiert.

Routen, von denen man Folgendes beobachten kann

Bezeichnung

Flügeloberseite: Vorne hat er vier Punkte in der Nähe des Apexes, die alle in einer Reihe angeordnet sind und schachbrettartige Ränder (Fimbrien) haben. Weiterhin gibt es kleine weiβe Flecken in der Mitte.

Flügelunterseite: Diese ist rötlich oder kastanienbraun. Am hinteren Teil (besonders an den Rändern und einer in der Mitte) hat er gut erkennbare weiβe Flecken, mit einem nach außen zeigenden Winkel.

Ähnliche Arten

Muschampia proto: Auf der Flügeloberseite hat er drei Punkte in einer Reihe in der Nähe des hinteren Apexes und hinten groβe, weiβe Flecken in der Mitte. Die Flügelunterseite ist hellbraun oder beige, ohne groβe Flecken am hinteren Flügelrand und einem Fleck in der Mitte mit einem Winkel zur Flügelmitte.

Ambossfleck-Würfel-Dickkopffalter: Die Flügeloberseite hat vier Punkte am Apex, der unterste in unmittelbarer Randnähe. Die Flügelunterseite hat einen Punkt in der Mitte mit einem nach innen zeigendem Winkel.

Biologie und Habitat

Es gibt zwei Generationen pro Jahr, im Frühling und im Sommer. Die meisten Exemplare leben im Mai und Juli, normalerweise in der Nähe von Bergen, Wäldern und Dickicht. Oft kommen sie auch auf offenen Feldern in unmittelbare Fluss- oder Bachnähe vor. Die Raupen ernähren sich von Rosengewächsen der Gattung Sanguisorba. Erst vor Kurzem wurde eine weitere Art (Spialia rosae) beschrieben, die genauso aussieht, deren Raupen sich aber von einer anderen Nahrungspflanze, nämlich der wilden Rose (Rosa spp.) ernähren. Diese Art lebt unter anderem im Sierra Nevada Gebirge, und es ist möglich, dass sie auch in der Region Málaga vorkommt. Die Beobachtung eines Weibchens, das seine Eier am GWM oder auβerhalb auf einer Rose ablegt, ist von gröβtem Interesse. In diesem Fall informieren Sie bitte den Verfasser dieses Bestimmungsbuches.

Gran Senda Verteilung

Hauptsächliches Vorkommen auf den Etappen, die durch die Berge führen, besonders im Bergland von Ronda und im Genal Tal. Nicht bekannt ist ein Vorkommen auf den Etappen des GSM durch die Gebirge Blanca (Ojén) oder Mijas (31, 33 und 34), wo er aber – wie auch auf der 14. Etappe – durchaus vorkommen kann. Kein Vorkommen auch auf den Etappen im Norden der Region und an den Küsten.