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Große Wanderweg von Málaga (GR 249). Alternativroute 5. Etappe 3. Cañete la Real - Arriate

Diputación de Málaga
GR 249.5. Variante Fernwanderweg Etappe 3. Cañete la Real - Arriate

Große Wanderweg von Málaga (GR 249). Alternativroute 5. Etappe 3. Cañete la Real - Arriate

Route Zu Fuß
Schwierigkeit - Blau - Einfach
Zugang -

1.) Start der Etappe: Cañete la Real.
Startpunkt: Cañete la Real.

2.) Etappenende: Arriate.
Endpunkt: Arriate.

Verbindungen zu anderen Wanderwegen und Viehpfaden:

- SL-A 274, Cerro de Sabora, Anschluss am Anfang der Etappe.
- PR-A 419, Las Carboneras, Übereinstimmung auf 2.6 km.
- PR-A 250, Arriate - Ronda und GR 7 E4 Tarifa – Athen, Anschluss am Ende.

Gefahren:

• Schrankenlose Bahnübergange bei km 13 und 20
• Straßenverkehr auf den Straßen und Hauptwegen
• Gewisse Abschnitte können mitunter überflutet sein
• Extensive Viehwirtschaft.

Dauer - 6:30 horas
Länge - 25500 Km
Routen

Die Sierras del Padrasto und del Padrastrillo (bis zum km 6.3)

Die Etappe teilt sich den Ausgangspunkt mit dem Wanderweg Sendero de las Carboneras (PR-A 419). Dieser liegt am Kreisverkehr der Straßen MA-6401, MA-7404 und MA-6402 und neben Wasserspeichern und einem Brunnen. Der Aufstieg von Cañete la Real führt über den Weg Camino de la Atalaya Alta. Dessen sanfter Schwesterzweig Camino de la Atalaya Baja beginnt an der gleichen Stelle, wird dann aber eine Straße und umgeht die Sierra del Padrastrillo im Osten, wobei er an dem Bauernhof vorbeiführt, nach dem er auch benannt wurde. Ein Stück weiter passieren wir einen zementierten Weg zu unserer Linken, dem wir später folgen werden, und schon bald erreichen wir den Fuß der beeindruckenden Felswände von El Padrastro. Diese sind nicht nur ein beliebter Ort zum Klettern, sondern auch die Heimat einer Vielzahl von Vögeln.

Unser Weg flacht neben dem steilen Hang ab, mündet in einen Nebenweg und dann in den Hauptweg, den wir zuvor zurückgelassen haben. Dieser bringt uns zum Cortijo de las Pilas (oder Cortijo de Tejano). Auf der rechten Seite befindet sich die südliche Grenze des öffentlichen Bergwaldes von Las Carboneras (MA-10058- JA), dessen aufgeforstete Kiefern sich über 385 Hektar erstrecken. Nach dem dortigen Gebiet ist auch die Schlucht Cañada del Lobo benannt. Entlang der Trockenmauer stehen einige Mandelbäume, und auf der linken Seite befinden sich Olivenhaine und Getreidefelder. Schon bald steigt der Weg wieder auf einem Pfad durch die Buschlandschaft an. Der erste Anstieg gibt den Blick zurück auf Cañete und seine Burg frei, und bei Kilometer 2.5 erreichen wir den Bergpass sowie den höchsten Punkt des Tages.

Die Windkraftanlage La Escalereta liefert 5.8 Megawatt und wurde in zwei Phasen mit insgesamt 17 Windturbinen errichtet. Es gibt 5 im Süden auf dem Bergkamm von El Padrastrillo und 12 im Norden des Pfades, auf dem langgestreckten Bergrücken des Loma de la Mata und am westlichen Ende des öffentlichen Bergwaldes. Von hier aus können wir die Gipfel der Sierras Subbéticas in Cádiz und Sevilla sehen, und hier zweigt der kürzere PR-Pfad nach Norden ab. Auf dem anschließenden Abstieg sieht man von der Cañada de Almellones, einem steilen, felsigen Tal von 3 Kilometern Länge, immer noch Rotorenblätter. Nun kommt man zuerst an einer Quelle vorbei und überquert dann mehrmals den saisonalen Bach vor und nach der Gabelung mit der Cañada del Romeral, die von rechts einmündet. Hier gibt es einige große Steineichen und eine interessante Ansammlung von mediterranen Sträuchern wie Kermes-Eichen und Zistrosen. Außerdem findet man hier einige Futter- und Wassertröge neben einigen Kaninchenbauten, die helfen sollen, das Niederwild in der Gegend zu versorgen. Dafür wurde auch eine inzwischen ausgeschilderte, aber unbefestigte Straße angelegt. Diese endet an der Straße MA-6402 und ihren Nebenstraßen.

Neben der Bahnlinie Algeciras – Bobadilla (bis zum km 14.0)

Wir durchqueren La Atalaya Alta, indem wir eine enge Schleife in Richtung Süden über die Straße, auf der der Weg Cordel de Almargen a Ronda verläuft, machen. Auf diesem bleiben wir auch bis zum Kilometer 8.7. Die Hänge des Hügels Cerro Atalayón drücken den Weg näher an den Bach Majamoclón und an die Bahnlinie, während er sich nach Südwesten schlängelt. Wir müssen ein paar Mal durch den Fluss waten und auch behelfsmäßige Pforten aus Draht und Holz passieren, um auf eine große, dreieckige Ebene zu gelangen. Trotz einer weiteren Biegung, nachdem wir den Bach mehrmals durchquert haben, müssen wir darauf achten, in der gleichen Richtung weiterzugehen. Dieses Gebiet nennt sich Cuatro Mojones und an ihm treffen sich die Gemeinden von Alcalá del Valle, Setenil de las Bodegas, Cañete la Real und Ronda. Hier kreuzen sich auch mehrere Viehwege: ein Cordel, zwei Cañadas Reales und eine Colada (der Camino de Arriate a Cañete, dem die Route auf den nächsten 14 Kilometern folgt). Dies erklärt auch die zwei kleinen Gasthäuser, die hier einst standen und die Namen Juan Angulo und La Boca del Valle (dt.: “Der Mund des Tals”) trugen.

Wie dieser letzte Name schon andeutet, ist das Tal von hier an ziemlich umschlossen. Die Bahnstrecke hält sich links und verläuft meist ohne Schutzzaun. Wir durchqueren mehrmals den Bach, während die Sierra del Borbollo im Westen und die Sierra de la Nava im Osten liegen und aus dieser Perspektive sehr rau aussehen. Im weiteren Verlauf passieren wir eine Senke auf der rechten Seite, die gelegentlich überschwemmt wird und Charca del Majamoclón genannt wird. Ein Gatter führt uns auf das Gemeindegebiet von Ronda (km 10). Nun tauchen die ersten Dehesa-Weiden mit Steineichen auf und wir sehen insbesondere einige prächtige Exemplare von hundertjährigen Korkeichen. Anschließend überqueren wir den kleinen Bach mehrmals in einem steinigen Abschnitt und ganz in der Nähe der Bahnlinie, wobei wir uns am Talboden entlang schlängeln. Nach einer weiteren Dehesa-Weide an einem Hang auf der rechten Seite öffnet sich die Landschaft schließlich. Wir kommen auf die weiten Ebenen am Cortijo del Borbollón und haben damit die Hälfte der Strecke absolviert. Hier wird offensichtlich Vieh gezüchtet, vor allem Schafe, Payoya-Ziegen und Retinta-Kühe.

Beim Überqueren des Bahnübergangs ist große Vorsicht geboten. Danach entfernt sich der Weg vorüber¬gehend von der Bahnlinie. Unser Weg steigt ein wenig an und passiert das hübsche Haus La Capellanía (dt.: “Pfarrerhaus”) auf der rechten Seite, in der Nähe der wichtigsten und größten Quelle der Gegend. Diese verleiht der Gegend auch ihren Namen aufgrund des stürmischen Wasserflusses, der manchmal aus der Erde auftaucht.

Die Viehwege in den Dehesa-Weiden von Ronda (bis zum km 21.4)

Es gibt eine Reihe von Abzweigungen, die für die Bewirtschaftung der Wälder dieser Ländereien genutzt werden, die zum Jagdgebiet von Rozallana gehören. Wir gehen weiter bergauf in Richtung Süden, bis wir ein Gatter durchqueren. Ein leichter Abstieg führt hinunter zu einer weiteren Ebene namens Llanos de Zajarilla (oder Zaharilla), die wir auf dem Cordel del Camino de Málaga (oder de las Cuevas) von Osten nach Westen durchqueren. Dies ist die größte Anbaufläche für Ackerkulturen und Wiesenfläche des Tages, die im Osten von der Sierra de Carrasco begrenzt wird, an deren Fuß sich ein Bauernhaus befindet, das man auf der anderen Seite sehen kann. Dieser Punkt ist am weitesten von der Mündung des Río Corbones entfernt und entspricht somit dem Quellgebiet des Flusses in Málaga.

Es folgt ein kleines Labyrinth aus öffentlichen Wegen unterschiedlicher Form und Größe mit einer Reihe von Gattern. Tafeln weisen zudem auf die spektakuläre Dehesa-Weidelandschaft hin, durch die der Weg nun führt. Es gibt einige ländliche Gebäude und etliche Drahtzäune, von denen viele den Verlauf der alten Vía Pecuaria anzeigen. Es ist wichtig, genau auf die Wegmarkierungen zu achten und die südwestliche Richtung beizubehalten, um zu einer der großen Dehesa-Weiden mit jungen Steineichen und Resten von Trockenmauern zu gelangen.

Bei ihrem Kilometerpunkt 16.5, zwischen den Ortschaften Cuevas del Becerro und Setenil de las Bodegas oder Alcalá del Valle, überqueren wir vorsichtig die Straße A-7276. Die Landschaft setzt sich in der gleichen Weise fort, allerdings mit größeren Bäumen, und führt zu einer weiteren großen Ebene. Diese wird gelegentlich überschwemmt und verursacht dann einen großen und ungewöhnlichen See, La Alberca. Sowohl die Gegend als auch der Bauernhof, den man in der Ferne sieht, sind nach ihm benannt. Ein altes Entwässerungssystem verhindert, dass das Wasser lange steht. Wir passieren es zu unserer Linken zwischen Drahtzäunen und roter Erde, bevor der Weg in ein weiteres Dehesa-Weidegebiet mit mehreren gesperrten und seitlichen Abzweigungen führt. Der Weg trifft wieder auf die Bahnlinie, die man bald darauf an einem schrankenlosen Bahnübergang überqueren muss, wobei auch hier Vorsicht geboten ist.

Bei Kilometer 21.4 kreuzt die Cañada Real Osuna (auch Cañada Verde genannt) unseren sanft abfallenden Weg von Ost nach West. Sie wurde hier teilweise in die Ostumgehung von Arriate (A-7377) umgewandelt, die auf Höhe der Brücke Puente de la Ventilla mit der Straße von Ronda nach Campillos (A-367) verbunden ist.

Der Gemüseanbau, die Bauernhöfe und die Dörfer bei El Guadalcobacín (bis Etappenende)

Die verschiedenen Bäche aus der vorherigen flachen Ebene laufen hier alle zusammen und bilden einen echten Flusslauf mit Ufervegetation. Er fließt in Richtung der Straße von Gibraltar (womit wir uns jetzt schon in einem anderen Einzugsgebiet als früher auf der Route befinden) und wird ein Stück weiter von der Zementstraße gekreuzt, auf der wir uns befinden.

Anstelle von großen Ländereien mit Wiesen und bewirtschafteten Feldern gibt es immer mehr Landhäuser, kleine Bauernhöfe, kleine landwirtschaftli¬che Betriebe und Zweitwohnsitze. Mit den Bergen von Las Salinas im Hintergrund gelangen wir zur ersten Straße von Los Prados, bevor wir den Kilometer 3 der MA-7403 erreichen, die hier eigentlich nur eine Durchfahrtsstraße ist. Diese kleine Siedlung entstand rund um ein Gasthaus am Straßenrand und eine der ländlichen Einsiedeleien im Tal, wo die Kinder der zahlreichen Bauernhäuser, die in dieser fruchtbaren Gegend verstreut sind, zur Schule gingen. Heute ist es ein kleines Dorf, das von Ronda abhängig ist und über eine Schule und eine Krankenstation verfügt. Nach etwa 800 Metern verlassen wir die Hauptstraße und biegen rechts in die abfallende Straße El Río ein, die keine Bürgersteige hat.

Einige große Quirl-Eschen neben den Häusern und Gemüsegärten sind ein Zeichen dafür, dass wir in den Flussauen angekommen sind. Die Gemüsegärten machen bald Platz für die Haupthäuser von La Cimada, deren wichtigste Durchgangsstraße Alcudilla heißt. An der kleinen Kläranlage auf der rechten Seite vorbei, überqueren wir den Guadalcobacín, der von Osten kommt, und betreten das Gebiet von Arriate.

Gleich danach befindet sich auf der linken Seite eine der weißen Nischen für das Maikreuz, ganz typisch für diese Gegend hier. Weiter geht es auf dem asphaltierten Weg Camino de Cantarrana mit Blicken über ein immer offeneres Tal. Schon bald erreichen wir eine kleine Anhöhe, von der aus wir die Stadt Arriate und das Ende der Etappe sehen können.

Wie kommt man

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