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Große Wanderweg von Málaga (GR 249). Alternativroute 3. Etappe 2. Cuevas de San Marcos - Cuevas Bajas

Diputación de Málaga
GR 249.3. Variante Fernwanderweg Etappe 2. Cuevas de San Marcos - Cuevas Bajas

Große Wanderweg von Málaga (GR 249). Alternativroute 3. Etappe 2. Cuevas de San Marcos - Cuevas Bajas

Route Zu Fuß
Schwierigkeit - Blau - Einfach
Zugang -

1.) Start der Etappe: Cuevas de San Marcos.
Startpunkt: Cortes de la Frontera.

2.) Etappenende: Cuevas Bajas.
Endpunkt: Cuevas Bajas.

Verbindungen zu anderen Wanderwegen und Viehpfaden:

- GR 245, Camino Mozárabe, Anschluss am Ende der Etappe
- PR-A 234, Archäologischer und Naturpark Belda, Anschluss in Cuevas de San Marcos.
- GR 7 E 4, Tarifa - Athen, teilweise Übereinstimmung.

Gefahren:

• Straßenverkehr auf den asphaltierten Abschnitten
• Saisonale Überschwemmung der Flusshaine am Genil

Dauer - 2:50 horas
Länge - 10200 Km
Routen

Jahrhundertealte Olivenhaine (bis zum km 4.0)

Vom westlichen Teil von Cuevas de San Marcos führen zwei unbefestigte Straßen in Richtung des Tals des Flusses Genil, das 100 Meter tiefer liegt. Wir nehmen die nördli-chere Route, die an der Straße El Martillo beginnt, obwohl diese sich kurz nach einem sanften Abstieg mit der anderen vereinigt. Daraufhin wird bald die erste Ausbuchtung, die durch Erosion entstanden ist, gekreuzt. Der Olivenhain, den man nun durchquert, besteht aus jahrhundertealten Bäumen, die an ihren verdickten, knorrigen Stämmen zu erkennen sind und auf beiden Seiten des Weges stehen.

Zum zweiten Mal trifft die Variante 249.3 auf den Bach Los Puercos. Das Flussbett sieht hier jedoch ganz anders aus, denn es hat eine tiefe Rinne in den lockeren Boden gegraben und die Sande und Kiese des Geländes zum Vorschein gebracht. Die unterschiedliche Beschaffenheit und Härte der Felsen führt zu einer Reihe von kleinen Mäandern ent¬lang dieser Strecke, die ein einzigartiges Bild ergeben. Die gelegentlichen schweren Überschwemmungen lassen manchmal nur die stärksten Silber-Pappeln und Asch-Weiden und die gut angepassten Pfahlrohre unversehrt.

Ein zweiter leichter Anstieg nach der Durchquerung des Baches führt zu einem hohen Punkt, an dem wir links auf einen erstklassigen Weg treffen, der von der A-7300 schräg dazukommt und an dem Informationsschilder zum Wasserrad und zum Fluss angebracht sind. Der Abstieg erfolgt entlang eines kleinen Baches (km 2.0) und in südwestlicher Richtung kommt der Fluss Genil in der Talsohle in Sicht.

Wasserräder, Haine und Seen am Fluss Genil (bis zum Etappenende)

Auf der rechten Seite gibt es ein paar Zugangswege zu den ersten flachen Seen in einer der Flutebenen des Genils. Ein paar Meter später verläuft unser Weg schon neben dem Fluss. Nach einer Biegung fällt der Fluss in einigen Stromschnellen, was sich das Wasserrad von La Aceña (oder von La Seña) zunutze macht. Es leistete in den letzten zwei Jahrhunderten industrielle Dienste und ist etwa 100 Meter weiter ausgeschildert und erläutert. Es ist nicht ungewöhnlich, Sportler beim Kanufahren und Rafting auf den meist trüben Gewässern zu sehen.

Der Weg geht dann geradeaus weiter und durchschneidet den Mäander. Wenn er wieder auf das Flussufer trifft, gibt es eine wichtige Kreuzung, an der der nördliche Zweig des GR 7 E4 abzweigt und als alterna¬tiver Weg nach Cuevas Bajas genutzt werden kann. Unsere Etappenroute hingegen ver¬läuft weiter am Flussufer entlang und führt zu einem der ökologisch interessantesten Abschnitte. Dabei folgt man dem weiten Flussmäander in Richtung Nordwesten, umläuft den Hügel Los Castillejos und wandert dann nach Südosten.

Die Nebenstraße endet, wenn sie einen Olivenhain durchquert und dann in einen Wanderweg übergeht. Dieser steigt etwas oberhalb des Flusses an, nachdem man einige riesige Sommer-Tamarisken passiert hat. Über einige kleine Erdstufen erreicht man wieder das Flussufer mit seiner faszi¬nierenden Gruppe von Silber-Pappeln und durchquert bald den sehr tief eingesch¬nittenen Bach Las Pozas. Auf der anderen Seite gibt es eine Wiese mit Mandelbäumen, die man umschreiten muss und die zu einer stillgelegten Kiesgrube führt, die jetzt als Anlegestelle dient. Auf einem breiten Weg mit einigen Kurven kommen wir an der neuen Kiesgrube zu unserer Rechten vorbei und verlassen kurz darauf den Hauptweg, um einen Nebenweg zu nehmen, der für den Verkehr gesperrt ist.

Der Hain am Flussufer ist die Kulisse für das Wasserrad von La Agusadera. Vor allem die Wände des Gebäudes sowie sei¬ne Metallstruktur sind in gutem Zustand. Obwohl es einen ähnlichen Durchmesser wie das andere Wasserrad hat, verfügt es über eine größere Anzahl von Speichen, Kreuzen, Schaufeln und Bechern. Während die Steine des ersten Wasserrads besser erhalten sind, sind die Bögen, die das Wasser transportieren, hier am beeindruckendsten. Nach der Unterquerung des Aquädukts gibt es ein großes, niedrig gelegenes Gebiet, das zu Überschwemmungen neigt, wo der Wanderweg zur Ufervegetation zurückkehrt. Er folgt einem Bogen, der am Hauptsee endet, zu dem auch die Zufahrtsstraße des Vogelbeobachtungsplatzes reicht.

Die Vögel sind vielleicht sogar die Hauptattraktion dieses Streckenabschnitts, der als Rastplatz für Zugvögel sowie als ständiger Aufenthaltsort für Wald- und Ufervögel dient und einige sehr interessante Vogelarten beherbergt. Obwohl die Fläche der Seen schwankt, bieten sie einen ganz anderen Lebensraum als der Fluss, was die Vielfalt der Tiere in diesem Tal bereichert.

Wie kommt man

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