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Große Wanderweg von Málaga (GR 249). Etappe 29. Casares - Estepona

Diputación de Málaga
GR 249. Etappe 29. Casares - Estepona

Große Wanderweg von Málaga (GR 249). Etappe 29. Casares - Estepona

Route Zu Fuß
Schwierigkeit - Blau - Einfach
Zugang -

1.) Start der Etappe: Casares.
Startpunkt: Plaza de España, Casares.

2.) Etappenende: Estepona.
Endpunkt: Kreisverkehr der Avenida Juan Carlos I in Estepona.

Verbindungen zu anderen Wanderwegen und Viehpfaden:

- PR-A 162, Casares - Manilva Übereinstimmung bis zum 4. Wegpunkt (km 2).
- PR-A 164, Estepona - Los Reales Übereinstimmung zwischen km 19 und 20.7.

Gefahren:

• Straßenverkehr zwischen km 6 und 7
• Häufiges Durchqueren von Bächen
• Hochspannungsleitungen in der Sierra Bermeja

Dauer - 7:00 horas
Länge - 24200 Km
Routen

Die Bujeo-Böden von Casares und der Bach Los Molinos (bis zum km 7)

Die Route beginnt in der Straße Calle Carrera, in der das Geburtshaus von Blas Infante steht, und führt über den Plaza de España mit dem Brunnen Carlos III. aus dem achtzehnten Jahrhundert. Über die Calle Juan Cerón verlässt der Weg den südlichen Teil des weißen Dorfes Casares ent¬lang der Calle Molino. Wir kommen an ein paar Aussichtspunkten vorbei und laufen unter der 320 Meter langen Seilbahn hindurch. Die erste Wegkreuzung befindet sich in einem etwas ver¬lassenen Gebiet, was auf eine alte Schottergrube zurückzuführen ist, die sich das Dolomitgestein zunutze machte. Es gibt behelfsmäßige Hütten in kleinen Höhlen, einen Reitplatz sowie einige Hundezwinger und Hühnerställe.

Auf dem Kalksteinhügel La Horca befindet sich der neue, kreisförmige Friedhof, der eine starke Ähnlichkeit mit der berühmten Burg Castillo de Casares aufweist. Von der angrenzenden Kreuzung gehen einige der kommunalen Wanderwege, in Richtung Jimena de la Frontera und dem Fluss Guadiaro, nach rechts ab.

Die Route führt nach Süden, vorbei an dem Hügel zu unserer Rechten, und deckt sich für kurze Zeit mit dem PR-A 162 von Casares nach Manilva. Schon nach kurzer Zeit wechselt unsere Umgebung von den grauen Felsen von Casares zu Bujeo-Böden, die durch die Intrusion des Flyschs von Aljibe-Sandstein, also großen Spalten, entstanden sind. Genau dort, wo die beiden Felsen aufeinandertreffen, befindet sich die dürftige Quelle Fuente de Santa Catalina. Viele Tümpel im Bach, die über viele Zeiträume hinweg entstanden sind, sind dank des fließenden Wassers noch intakt. Auch die massiven Mauerwerke und Ziegelwände einer ehemaligen Carabineros-Kaserne, die einst ein Kloster war, sind noch vorhanden.

Die Landschaft wird von lehmigen Böden mit wilden Oliven- und Johannisbrotbäumen sowie Mastixsträuchern und einigen Feigen- und Mandelbäumen dominiert. Die aufgetürmten Sandsteinfelsen von El Aljibe geben einen guten Hinweis auf den Ursprung dieser Hänge. Der breite Weg, auf dem wir uns noch befinden, würde über den lohnenswerten Kurzstreckenwanderweg PR-A 162 weiter zu den Bädern Baños de la Hedionda führen. Wir biegen jedoch bei Kilometer 1.9 von ihm nach Osten ab.

Bald erreichen wir einen besonderen Ort, den Bach Los Molinos, den Hauptzufluss des Flusses Manilva. Sein kristallklares Wasser fließt aus der Karstquelle in einen Bewässerungskanal, der die nahe gelegene Wassermühle Molino de Arriba versorgt. Er hat ein paar Wasserauslässe und ist insgesamt gut erhalten worden. Der Kanal führt weiter zur nächsten Wassermühle, einem weiteren hydraulischen Einfallsreichtum, doch der Weg kreuzt ihn oberhalb der Mühle und beginnt bergauf zu steigen. Das Gelände hier neigt zu Staunässe, also matschigen Böden und ist auf den Bujeo-Böden dicht mit Sträuchern bewachsen. Neben den bereits bekannten Arten gibt es hier Dornginster, Mastixsträucher, Zwergpalmen und Breitblättrigen Steinlinden.

Das weitläufige und eingezäunte Landgut El Robledal besitzt zwar eigene Weinberge, wird aber hauptsächlich für die Pferdezucht genutzt. Das Land auf beiden Seiten des Weges gehört zum Landgut, das wir ein Stück weit durchwandern, bis wir den Bach Pocas Libras durchqueren. Dieser hat eine Fülle von Mittelmeer-Brombeeren und Sommer- Tamarisken, ist aber normalerweise ausgetrocknet. Einige verlassene Steinbrüche, die jetzt zu einer Mülldeponie umfunktioniert wurden, tauchen auf der rechten Seite auf, während wir wieder aufsteigen. Wenn man einen Blick zurückwirft, sieht man in der Ferne die Windkraftanlagen neben der A-377 und dem weißen Dorf Casares.

Dann gelangt man an eine Kreuzung auf der Spitze des Loma de Matute mit Wegweisern zum Hügel Los Higos und dem Haupteingang zum Landgut El Robledal. Diese Hügelkette wird von einem Weg in Richtung Norden gekrönt, der an Bauernhäusern mit kleinen Gemüsegärten, Korkeichenwäldern und stillgelegten Feldern vorbeiführt, die nun von Gestrüpp eingenommen werden. Wir erreichen durch Pinienwälder mit Lack-Zistrosen und alte Korkeichenwälder den Kilometerstein 9 der Straße MA-8300.

Die Schlucht des Vaqueros-Bachs und La Acedía (bis zum km 11)

Nach etwas mehr als einem Kilometer auf der Straße halten wir am Aussichtspunkt Peñas Blancas an. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf den mittleren Teil der Etappe, von La Acedía bis zur Sierra Bermeja. Dort gibt es auch eine Informationstafel, die hilft, die Sehenswürdigkeiten der Landschaft im Norden und Osten zu identi¬fizieren. Die kommunale Wanderroute Pasada del Pino-La Acedía verläuft durch dieses Gebiet und ist besonders interessant, weil sie zu einem Aasfressplatz führt, an dem man Vögel hervorragend beobachten kann.

Der steile Abhang hinunter nach La Acedía und die vielen Luxusimmobilien in der Talsohle führen dazu, dass der alte Weg geteert wurde. Über Kurven führt der Weg durch einen vielversprechenden, jungen Korkeichenwald mit Zenneichen und einem recht abwechslungsreichen Buschland. Der Weg führt bis zur Furt durch den Vaquero-Bach, der mit seinen Asch-Weiden und Pfahlrohren Fischteiche umgibt.

Nachdem wir die subtropischen Anbauflächen und Grünanlagen hinter uns gelassen haben, steigen wir über unbefestigte Wege durch die öffentlichen Bergwälder von La Acedía auf, die immer weniger genutzt werden. Auf den ersten Blick scheint der Wald nur aus Korkeichen zu bestehen, aber in den offeneren Bereichen gewinnt das Gestrüpp allmählich an Boden. Es ist ein Geflecht aus Erica Scoparia, Zistrosen, Wilden Olivenbäumen, Breitblättrigen Steinlinden, Andalusischer Gorse und Dornginster. In den schattigen Gebieten oder in den Gebieten mit etwas feuchteren Böden gibt es Zenneichen und Westliche Erdbeerbäume.

Dann erreichen wir den Zusammenfluss des Bachs El Palo mit einem anderen Nebenfluss, dessen Verlauf wir bergauf folgen. Am Nordhang hat sich ein Wald aus See-Kiefern und Korkeichen entwickelt, an dem man an Villa Bermeja, einigen Häusern, auf der rechten Seite vorbeikommt. Wir steigen weiter auf und haben die Gelegenheit, die Ruinen des Casa del Teniente auf der anderen Seite des Tals zu sehen, deren Wasserabfluss die Form eines Bogens hat.

Die südlichen Ausläufer der Sierra Bermeja (bis zum km 19)

Bei Kilometer 11 verlassen wir den breiten Weg und nehmen den Pfad in Richtung Osten. Wir befinden uns jetzt in der Sierra Bermeja, deren zerklüftete Felsen sehr baumlos aussehen, abgesehen von den vereinzelten Kiefern auf den aufgeforsteten Terrassen. Der Weg führt bergab in die Nähe der örtlichen Mülldeponie und durchquert den Bach, der das obere Staubecken speist, und nähert sich dann der Umzäunung der Deponie. Von dieser werden Möwen und andere aasfressende Vögel angelockt und lassen sich leicht erspähen.

Vor uns sehen wir ein isoliertes Waldstück, das den letzten Waldbrand überlebt hat. Dieser hat diese Gegend stark in Mitleidenschaft ge¬zogen. Fast unmittelbar danach sieht man auf der rechten Seite ein Industriegebiet, kurz bevor man den Barranco del Infierno durchquert. Wenn man das nächste Gemeindegebiet betritt, steigt man zu einem natürlichen Aussichtspunkt hinauf, nachdem man den Zugang zum Parque de Los Pedregales auf der rechten Seite passiert hat. Dieser Park ist ein guter Ort, um unseren Wasservorrat aufzufüllen und um die Dolmen von Corominas zu besuchen.

Der darauf folgende Anstieg führt über die Betriebsstraßen der Strommasten, mit ein paar dazwischenliegenden Pfaden. Wenn man die riesige Schlucht an der Spitze des Baches La Miel erreicht, hat man die beste Aussicht der ganzen Etappe. Man erblickt die Bucht von Estepona und die Straße von Gibraltar. Von hier aus muss man über einen Fußweg zum höchsten Punkt der Etappe (515 m, Kilometer 16.2) hinaufsteigen. Danach geht es wieder hinunter zu einem weiteren hohen Metallturm, wo man auf eine wenig befahrene, unbefestigte Straße trifft.

Es zeigen sich, fast scheu, einige See- Kiefern. Das rote Peridotitgestein ist nur spär¬lich mit Beständen von Kermeseichen, Ginster, Andalusischer Gorse und Halfagras sowie Matagallo und Weißlichen Zistrosen bewachsen. Nichtsdestotrotz haben die überlebenden Kiefern einzigartige, verdrehte und gewundene Formen, die auf die widrigen Bedingungen zurückzuführen sind, die dieses Gestein des Erdmantels bieten.

In den Schluchten von Los Polvitos, Las Minas und Guadalobón, vor allem in Bereichen, die weniger der Sonne ausgesetzt sind, und in den Talsohlen, hat der Kiefernwald überlebt und ist manchmal sehr dicht geworden.

Der Guadalobón ist der einzige durchquerte Wasserlauf, der das ganze Jahr über fließt. In der Regenzeit sind jedoch alle mit Wasser gefüllt, was zu einem kontrastreichen Farbenspiel zwischen den roten Felsen und dem schäumenden Wildwasser bei seinem dramatischen Abstieg führt.

Der Abstieg nach Estepona (bis zum Etappenende)

Die Höhenzüge, die die Wasserscheiden in diesem Teil der Sierra bilden, verlaufen in südlicher Richtung und somit in die gleiche Richtung, die wir an einer scharfen Kurve nach 19 Kilometern einschlagen. Hier verlässt man den Weg und trifft auf den PR-A 164, der von hier aus zur Sierra Bermeja hinaufsteigt. Zeitweise führt der Weg in sehr dichte Kiefernwälder, aber das ändert sich schlagartig, wenn man den felsigen Boden verlässt und stattdessen über kleine Straßen aus Schiefer und Lehm wandert. Um uns herum liegen bäuerliche Anwesen und Landhäuser, die trotz der steilen Hänge die tieferen Böden nutzen.

Plantagen mit verschiedenen subtropischen Bäumen reichen bis in diese Höhe und sind dur¬chsetzt mit Viehweiden und dem traditionellen Trockenfeldbau von Estepona. Es folgt ein sehr steiles Stück auf einem unbefestigten Weg und eine weitere Abzweigung führt uns hinunter auf den Grund der Monterroso-Schlucht. Von hier bis zum Ende der Etappe läuft man auf Asphaltwegen und vorbei an Zweitwohnungen, Gemüsefeldern und den berühmten Feigen- und Mandelplantagen der Gegend. Die Unterquerung der Autobahn markiert den letzten Kilometer der Etappe, bevor die Etappe bei der Kreuzung des Baches mit der Avenida Juan Carlos I endet.

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