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Mandeln, eine mit der gastronomischen Tradition Málagas verbundene Nuss

Diputación de Málaga
15. Almendros en flor

Mandeln, eine mit der gastronomischen Tradition Málagas verbundene Nuss

Die Sorte Marcona, die in Málaga in hoher Zahl vorkommt, wird wegen ihres Geschmacks und ihrer Größe am meisten geschätzt

Mandeln sind die wichtigsten Nüsse in der Provinz Málaga, die heute auf mehr als 16.000 Hektar angebaut werden. Pro Saison werden etwa 4.000 Tonnen geerntet. In Málaga sind die vorherrschenden Sorten die Marcona, die Largueta und die Comuna, obwohl in den letzten Jahren auch die Guara eingeführt worden ist.

Von allen in der Provinz Málaga produzierten Mandeln ist die Marcona-Mandel die wertvollste und begehrteste. Diese Sorte, die die älteste in diesem Gebiet ist, zeichnet sich besonders durch ihre Größe und ihre runde Form aus. Hier in der Provinz Málaga ist sie besonders reichlich vorhanden und eignet sich auch am besten für Süßwaren. Sie gilt als die zarteste, aber auch als die schmackhafteste unter allen Sorten. Die Largueta-Mandel sind kleiner und schmaler und wird oft direkt als Snack oder Appetithappen verwendet. Aus verschiedenen Sorten besteht die Comuna-Mandel, die sich durch ihre Vielseitigkeit in der Küche auszeichnet. Die Guara-Mandel ist aufgrund ihrer späten Blüte besonders.

Rezepte

Mit dieser Nuss als Hauptzutat werden heute in Málaga typische Gerichte wie die Weiße Knoblauchsuppe (Ajoblanco), die Porra blanca (die dicker als der Ajoblanco ist), das Zicklein (Chivo a la pastoril), der Katzenhai Eintopf (Caldillo de pintarroja) oder die Hackbällchen in Mandelsoße (Albóndigas en salsa de almendra) zubereitet.

Weiterhin sind diese getrockneten Früchte auch ein wesentlicher Bestandteil der Süßwaren dieser Dörfer, unter anderem in den Tälern Guadalhorce und Guadalteba sowie in Axarquia. Das zeigt sich in der Torte aus Cártama (Torta Cartameña) (die nur in Cártama vertrieben werden), den Keksen von Ardales (Galletas de Ardales), dem Landhausbrot (Pan de Cortijo) (eine Süßigkeit, die in Cuevas de San Marcos aus Mandeln und Zucker hergestellt wird), den Mantecados, den Polvorones und anderen hausgemachten Süßigkeiten, die man in den Bäckereien dieser Regionen findet.

In der Stadt Málaga werden sie traditionell auch geröstet und gesalzen gegessen. Es ist sogar noch üblich, diese getrockneten Früchte und Nüsse auf der Straße im historischen Zentrum der Stadt zu verkaufen. An verschiedenen Ständen im Herzen der Stadt werden sie in Papier gewickelt als leckerer Snack oder als improvisierter Aperitif angeboten.

Als wichtigstes Mandelunternehmen ist die Genossenschaft Almensur hervorzuheben, deren Bauern jedes Jahr Hunderttausende von Kilo Mandeln ernten. Außerdem verarbeitet das Unternehmen aus dem Guadalhroce Tal die Mandeln sogar zu Folgeprodukten wie karamellisierten Mandeln oder Nougat.

Gemeinden

Seit Jahrhunderten bevölkern Mandelbäume die Hänge von Hügeln und Hängen in Regionen wie dem Guadalhorce Tal, dem Gebirge Montes de Málaga oder der oberen Axarquía. Dieses Gebiet umfasst mehrere Regionen Málagas mit sehr unterschiedlichen landschaftlichen Merkmalen, die jedoch durch die tiefe Verwurzelung des Mandelbaumanbaus in ihnen vereint sind. Von Periana bis Ardales, gibt es also eine lange Strecke, die es dem Betrachter ermöglicht, diesen besonderen Baum zu verschiedenen Jahreszeiten zu bewundern.

Ursprung

Möglicherweise wurden die Mandeln von den Phöniziern eingeführt, obwohl es die Araber waren, die sie kulinarisch am meisten nutzten. Tatsächlich sind vom alten Al-Andalus bis heute zahlreiche Rezepte für Süßspeisen und Gerichte überliefert, die Mandeln als Hauptzutat enthalten. Die traditionelle Küche Málagas und damit auch die andalusische Küche ist heute ohne eine ihrer wichtigsten Zutaten nicht mehr zu verstehen: die Mandel, die neben dem Olivenöl und dem Wein zu den am tiefsten verwurzelten mediterranen Produkten gehört.

Die Schönheit der Landschaft

Im letzten Jahrtausend hat diese Nuss nicht nur die Gastronomie bereichert, sondern auch für ein spektakuläres Landschaftsbild gesorgt. Besonders ist dies während der Blütezeit des Baumes zwischen Januar und Februar, wenn er sich in auffälligen weißen und rosafarbenen Tönen färbt und zum Vorboten des Frühlings wird. Die Verbundenheit dieser Nuss mit der Provinz zeigt sich auch in den Traditionen, die Teil des Kalenders der Feste der touristischen Einzigartigkeit der Provinz sind. Dazu gehören der Tag der Mandel in Almogia (Día de la Almendra) oder das Fest der weissen Knoblauchsuppe in Almáchar (Fiesta del Ajoblaco), die beide im September stattfinden. Andere Gemeinden, wie z. B. Guaro, feiern den Tag es Mandelbaums (Día del Almendro) am letzten Sonntag im Januar, der mit der Blüte des Baumes zusammenfällt.

Einkaufen

Wenn Sie Málaga Mandeln kaufen möchten, können Sie dies bei den Erzeugern tun, die Mitglieder von Sabor a Málaga sind.