Diese Website verwendet eigene Cookies und Cookies von Drittanbietern, um Informationen zu sammeln, die zur Optimierung des Besuchs beitragen, jedoch in keinem Fall zur Sammlung persönlicher Daten.

Mehr Informationen Cookie-Richtlinie

Die Höhle von Nerja und ihre Umgebung: Eine der spektakulärsten Höhlen Spaniens

Diputación de Málaga
Cueva de Nerja. Peces

Die Höhle von Nerja und ihre Umgebung: Eine der spektakulärsten Höhlen Spaniens

Ein Wunder der Natur, das man immer wieder besuchen möchte

Unvorstellbar war die Entdeckung der Höhle von fünf Jugendlichen aus Maro Mitte des 20. Jahrhunderts, die ein vorher und nachher in der Geschichte der Gemeinde Nerja und der Axarquía Costa del Sol darstellte. Angesichts des enormen touristischen und kulturellen Potenzials der Höhle wurde sie schon bald für Besucher geöffnet, und es wurden Verwaltungs- und Schutzeinrichtungen bestimmt.

Ihre Bedeutung im Kontext der Felskunst im Süden wird durch die Erklärung zum Kulturgut und zum kunsthistorischen Denkmal deutlich. Nur die erste der drei Zonen, in die die Höhle unterteilt ist (die Touristengalerien, die oberen Galerien und die neuen Galerien), kann besichtigt werden, die beiden anderen dienen der Erforschung und Erhaltung der prähistorischen Überreste, Höhlenmalereien und Gesteinsformationen. Wer mehr darüber erfahren möchte, erhält Informationen über die folgende Internetseite.

Die Höhle von Nerja ist eine der bedeutendsten Grabstätten Andalusiens und enthält interessante künstlerische Darstellungen mit Malereien aus dem Jungpaläolithikum bis zu 4000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Die Hauptdarstellungen sind aus der Tierwelt, mit Motiven von Pferden, Hirschen, Ziegen, Robben und Fischen. Weiterhin gibt es auch Speläothemen wie Stalaktiten, Stalagmiten, Säulen, Gängen, Lavaströmen, Fahnen und Perlen zu entdecken.

Der Anfang des 9. Wanderweges „Cueva de Nerja – Fuente del Esparto” des Großen Wanderweges fällt mit dem Eingang des Naturschutzparks Sierra Tejara, Almijara zusammen.

Das Museum

Das Museum von Nerja ist als Referenzzentrum für die Stadt, ihre Geschichte und ihr Natur- und Kulturerbe gedacht.

Es bietet ein breites Panorama der Geschichte und der Umgebung und zeigt die lokale Vorgeschichte bis zur Gegenwart, wobei die bedeutendsten Ergeignisse jeder historischen Periode im Mittelpunkt stehen.

Musik- und Tanzfestival

Am 12. Juni 1960 konnte die Höhle von Nerja für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zur offiziellen Einweihung wurde ein Musik- und Tanzfestival mit dem Ballett „Le Tour de Paris“ in Begleitung des Symphonieorchesters von Málaga veranstaltet. Seitdem findet dieses jährlich zum Gedenken an die Entdeckung der Höhle statt.

Bemerkenswerte Flora der Gegend

Das milde Klima, das durch die warmen Strömungen des nahen Meeres begünstigt wird (die Höhle liegt 158 Meter über dem Meeresspiegel und ist mit 4.823 Metern eine der topografisch am besten entwickelten Höhlen Andalusiens), der Schutz, den die hohen Gipfel vor den kalten Nordwinden bieten, und eine reiche und vielfältige lithologische Zusammensetzung mit dem Vorkommen von Dolomiten sind einige der Faktoren, die dafür sorgen, dass in der Sierra Almijara im Allgemeinen und auf diesem Abschnitt der Route besonders zahlreiche Juwelen der mediterranen Flora wachsen.

Einige dieser Pflanzen sind besonders, weil sie selten sind, andere, weil sie nur an einigen wenigen Stellen vorkommen und fast alle, weil sie in gewissem Maße bedroht sind. Zu den leicht zu findenden Arten gehören Zwergölbaum (Cneorum tricoccon), der Sparrige Bocksdorn (Lycium intricatum), der Gymnosporia senegalensis (Maytenus senegalensis) und der weitverbreitete Balearen-Buchsbaum (Buxus balearica).

Bergbau und Rohrhonig, Zucker und sogar Papierfabriken

Nerja kann sich einer glorreichen industriellen Vergangenheit rühmen. Bedeutend waren hier die Zuckerrohr-, Zucker- und Papierfabriken.

In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte der Abbau von Blei, Bleiglanz, Eisen und Asbest in Enklaven wie der Cazadores Schlucht einen Boom. So wird der Camino de la Fuente del Esparto, der ein Viehweg ist, wird auch Camino de las Minas y Cómpeta (Weg der Minen und Competa) genannt.

Zur Esparto Quelle transportierten die Maultiertreiber das Erz auf dem Rücken von Eseln, wo es gewaschen wurde. Später wurde es zur Fabrik in Burriana gebracht und auf Schiffe verladen, deren Ziele unter anderem Länder wie Frankreich und Italien waren.