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Cuento y leyenda de Vélez - Málaga

Diputación de Málaga

Cuento y leyenda de Vélez - Málaga

Der Name geht vermutlich auf den lateinischen Begriff „vallis“ zurück, der auf arabisch „balish“ lautet und übersetzt „Tal“ lauten könnte. Eine andere Theorie spricht von dem Begriff „waild“ oder „daliz“, arabisch für „Siedlung auf einem Felsen“ oder „befestigter Felsen“. Wie auch immer, durch Kastilisierung entstand der Name Vélez mit dem Zusatz „Málaga“.

  • VOLKSBEZEICHNUNG:

Veleños.

  • PROMINENTE PERSÖNLICHKEITEN:

Mohamed den Ahmed ben Daud Abu Abdallah, (1.238-1.312), bekannt als Aben Alkhamad. Er erlangte Berühmtheit als Verfasser von „Suficiente“, einer Abhandlung über Theologie und Kantone.

Antonio Ortega Escalona, bekannt als Juan Breva. Der berühmte Sänger und Schöpfer der „Bandolá“ wurde 1.844 geboren und starb 1.918 in Málaga.

María Zambrano Alarcón, die bedeutendste spanische Philosophin und Denkerin der jüngeren Zeit. Die Schülerin von Ortega y Gasset, 1.904 in diesem Ort geboren, ging im Bürgerkrieg ins Exil und kehrte erst 1.984 zurück. Sie wurde unter anderem mit dem „Premio Príncipe de Asturias“ und dem „Premio Cervantes“ ausgezeichnet. Sie starb 1.984 in Vélez-Málaga.

Evaristo Guerra Zamora, geboren am 5. September 1.942 in Vélez-Málaga (Málaga), verspürte seit frühester Kindheit das Bedürfnis, alles, was ihn umgab, zu malen. Mit 10 Jahren richtete er auf dem Dachboden seines Hauses in Vélez-Málaga ein Maleratelier ein. Im Alter von 12 Jahren fertigte er sein erstes Ölgemälde an: „Vista de Benamocarra“. 1.956 begann er sein Studium der Malerei in einer Künstlerakademie in seinem Heimatort Vélez, unter der Leitung des bekannten granadinischen Aquarellmalers Juan Morcillo. Dort erlernte er die ersten Ansätze seiner Maltechnik und fertigte bis 1.960 in seinem Atelier Zeichnungen und Bilder an. Im September 1.961 führte er in der Provinzsparkasse von Vélez-Málaga seine erste eigene Ausstellung durch. Darauf folgten zahllose nationale und internationale Ausstellungen, die ihm den Ruf eines der bedeutendsten Vertreter der naiven Malerei in Spanien eintrugen.

  • LEGENDE:

Über die Gründung des Ortes kursieren zahlreiche Legenden. Eine davon basiert darauf, dass der ursprüngliche Ortskern an der Mündung des Flusses Vélez lag, was tatsächlich der Fall war. Die Erzählung nennt als Grund für die Verlegung des Ortes weiter in das Landesinnere ein starkes Erdbeben, das am 31. Juli des Jahres 365 stattfand und von gigantischen Flutwellen begleitet war. Der Ort wurde vollständig zerstört, und anstatt all die starken Schäden zu reparieren, entschieden die Einwohner, das Dorf an sicherer Stelle neu zu errichten, und zwar genau auf dem Hügel, auf dem später die Festung errichtet werden sollte.

Einer anderen Legende zufolge ließ der Apostel Sankt Petrus in Person die ursprüngliche Kapelle des Ortes, Santa María, errichten, die vom 1. bis 3. Jahrhundert (inmitten der Romanisierung) Bischofssitz war. Die Legende erzählt auch von San Epeteno, einem Schüler des Heiligen Petrus, der auf dem Hügel „Cerro de los Remedios“ gemartert wurde, dem heutigen Standort der Kapelle der Schutzheiligen.

Auch die Herkunft der Schutzheiligen hat ihre eigene Legende. Laut Erzählung fand ein Schäfer die Statue der Jungfrau auf dem Hügel, wo sich heute die Kapelle befindet, doch er verwechselte das geheiligte Bildnis mit einer Puppe und nahm sie als Geschenk für seine Tochter mit. Auf dem Heimweg verlor der Schäfer die Puppe, um sie jedoch einige Tage später genau an der Stelle wieder zu finden, wo er sie beim ersten Mal aufgehoben hatte. Der gute Mann versuchte mehrmals, die Puppe mit nach Hause zu nehmen, doch stets geschah dasselbe: Die Puppe tauchte dort wieder auf, wo er sie ursprünglich gefunden hatte. Der Schäfer deutete dieses Vorkommnis als übernatürlich, und bald wurde an dem Ort, den die Statue offensichtlich niemals verlassen wollte, eine Kapelle errichtet.

 

Berichten und Legende
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