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Cuento y leyenda de Nerja

Diputación de Málaga

Cuento y leyenda de Nerja

Der Name stammt von dem arabischen Begriff „narixa“, „naricha“ oder „narija“, der präromanische Wurzeln aufweist und – wenn auch nicht vollständig geklärt – möglicherweise „reichhaltige Quelle“ bedeutet.

  • VOLKSBEZEICHNUNG:

Nerjeños.

  • PROMINENTE PERSÖNLICHKEITEN:

Hisio Francisco Centurión, Armeeoberst und Vizekönig der Staaten von Kolumbien, lebte im 18. und 19. Jahrhundert.

  • LEGENDE:

Eine Legende mit dem Titel „La Fuente de la Doncella “erzählt von einem Brunnen in der Gegend von Tetuán in der Nähe des Strands von Burriana. Aus diesem Brunnen trank regelmäßig ein junges Mädchen, weil das Wasser angeblich die Leiden einer Krankheit linderte, an der sie seit frühester Kindheit litt. Bei ihren häufigen Besuchen des Brunnens begegnete sie einem jungen Mann, der ebenfalls das Wasser des Brunnens zu schätzen wusste. Mit der Zeit entwickelte sich eine Freundschaft zwischen ihnen, die sich bald in Liebe verwandeln sollte. Als der junge Mann jedoch um ihre Hand anhielt, wollte das Mädchen, sich ihrer Krankheit bewusst, den Antrag nicht annehmen.

Dies verhinderte jedoch nicht, dass der verliebte Jüngling dem Mädchen bis zum Tode treu blieb. Diese Geschichte, idealisiert in eine Legende über wahre Liebe, begleitet seit dem 16. Jahrhundert den Brunnen.

Von dem Abhang oder der Schlucht von Melí, zwischen den Gemeindegebieten von Nerja, Frigiliana und Torrox gelegen, erzählt man die Legende des Mauren Melí, eines Muselmanen, der angeblich um das 9. Jahrhundert herum in der Gegend gelebt haben
soll. Eine der zahlreichen Vorlieben dieser kuriosen Persönlichkeit bestand darin, sich in jener Gegend zu verstecken und alle Passanten zu erschrecken, so als ob es sich um einen Banditen handeln würde. Der Maure Melí, der die Dorfbewohner mit seinen Streichen in Aufregung hielt, bekehrte sich schließlich zum Christentum. Seine schillernde Persönlichkeit prägte die Gegend so sehr, dass noch heute der Abhang bzw.
die Schlucht seinen Namen trägt.

Das traditionelle Fest zu Ehren von San Antón, dem Schutzheiligen der Tiere, wurde in allen Dörfern des Landkreises begangen. In Maro, das zur Gemeinde Nerja gehört, nahm dieser Brauch jedoch eine ganz spezielle Bedeutung ein. In jenem Ort wurde das Fest des San Antón Mitte Januar gefeiert. Alle Bewohner, die Tiere hatten, zündeten um Mitternacht Scheiterhaufen oder Lagerfeuer an, damit der Heilige das gesamte Jahr über ihre Tiere vor Krankheit oder Tod bewahrte.

Heute werden diese seit dem 17. Jahrhundert dokumentierten Feierlichkeiten noch immer mit den traditionellen Lagerfeuern begangen, die hierzulande als „Lumbres“ bekannt sind. Am 17. des Monats wird die Messe abgehalten, und anschließend eröffnen eine Musikgruppe und die Verbena das Fest und laden zum Tanz. Früher ließ man vier Monate vor Beginn der Feierlichkeiten in den Straßen von Maro ein Ferkel frei (San Antón wird mit einem Ferkel zu seinen Füßen dargestellt), und die Nachbarn fütterten
das frei laufende Tier, das als Ferkel des San Antón betrachtet wurde und am Tag des Schutzheiligen versteigert werden sollte. Daher stammt der Spruch, den man zu einem Kind sagte, das schlampig aussah oder den ganzen Tag auf der Straße verbrachte: „Anda que pareces el marranillo de San Antón…“ (Du siehst ja aus wie das Ferkel von San Antón...).

 

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