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Cuento y leyenda de Moclinejo

Diputación de Málaga

Cuento y leyenda de Moclinejo

Der Ursprung des Ortsnamens ist nicht eindeutig geklärt. In den Chroniken des 15. und 16. Jahrhunderts tauchen verschiedene Namen wie Moclinetum, Molinete, Moclinete, Mohinete oder Molinillo auf. Eine Theorie bringt den Namen mit dem kuriosen arabischen Begriff „hins al muklin“ (Festung der zwei Augen) in Verbindung.

  • VOLKSBEZEICHNUNG:

Moclinejenses.

  • LEGENDE:

Ein bedeutendes geschichtliches Ereignis fand wenige Jahre vor der Eroberung Málagas in dieser Gegend statt. Ein christliches Heer aus 2.700 Reitern und weiteren 1.000 Fußsoldaten unter dem Befehl von Alonso Aguilar gelangte im März 1.483 nach
Moclinejo, woraufhin die Bewohner sofort ihr Hab und Gut nahmen und in den Höhlen sowie in der Festung Zuflucht suchten. Als das christliche Heer weder im Dorf noch auf den umliegenden Höfen Beute machen konnte, brannten die Soldaten aus Zorn die Höfe und sogar den Ortskern von Moclinejo selbst nieder.

Die Reaktion der Muselmanen auf eine solch verderbliche Aktion ließ nicht auf sich warten. Die Ortsbewohner verließen die Festung und die Höhlen und schleuderten vom höchstgelegenen Punkt aus zahllose Steine und Pfeile auf die christlichen Soldaten, die zahlreiche Gefallene zu beklagen hatten und schließlich flohen. Noch heute erinnert der Name der Schlucht „Hoya de los Muertos“ (Totengrube) an diese überwältigende Niederlage.

 

Berichten und Legende
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