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Cuento y leyenda de Macharaviaya

Diputación de Málaga

Cuento y leyenda de Macharaviaya

Der Name entstammt der phonetischen Transkription von „marchar ibn Yahya“, arabisch für Hof des Sohns des Yahya.

  • VOLKSBEZEICHNUNG:

Macharatungos.

  • PROMINENTE PERSÖNLICHKEITEN:

Josê Gálvez y Gallardo, der König Karl III. nahe stand, war Minister der neuen Welt. Er gründete in Amerika die nach im benannte Stadt Galveston im Staat Texas, und bei seiner Rückkehr wurde er zum Ritter des Ordens Karls III., zum Marquis von Sonor und zum Ratssekretär für die neue Welt ernannt. Seine gesellschaftliche Stellung ebnete auch seinen Brüdern und Neffen den Weg in hohe Ämter. Matîas war Vizekönig von Mexiko und Miguel spanischer Botschafter in Russland; sein Neffe Bernardo brachte es zum Gouverneur von Lousiana, Oberbefehlshaber von Cuba und Vizekönig von Mexiko. Salvador Rueda, ein Dichter, der am 2. Dezember 1.857 in Benaque, einem zur Gemeinde Macharaviaya gehörigen Ort geboren wurde, gilt als Wegbereiter des spanischen Modernismus. 1910 wurde er zum Dichter der Hispanität auf den Philippinen und in Havanna gekrönt. Er starb 1.933 in Málaga.

  • LEGENDE:

Eine Legende, die vom Boden der Kirche handelt, hat mit der vermögenden Familie Gálvez zu tun.

 Die politische und wirtschaftliche Macht dieser sagenumwobenen Familie gab Anlass zu einigen Übertreibungen, die schließlich in Legenden mündeten. Es wird beispielsweise erzählt, dass die edle Familie den Kirchenboden mit Münzen anstatt mit den üblichen Fliesen auslegen wollte. Als Karl III. hiervon erfuhr, stellte er sich dem Vorhaben entgegen, aus dem einfachen Grund, dass die Gläubigen nicht auf sein Bild treten sollten: Läge man die Münzen mit dem Kopf nach oben, würde sein königliches Bildnis mit Füßen getreten, läge man sie hingegen mit derRückseite nach oben, würde das Wappen von Spanien in Mitleidenschaft gezogen. Um jedoch dem Wunsch der Familie entgegen zu kommen und den Konflikt beizulegen, bot er als Alternative an, die Münzen mit dem Rand nach oben zu platzieren; soweit schien die Großzügigkeit jedoch nicht zu reichen.

Eine weitere Legende im Zusammenhang mit dem Vermögen der wohltätigen Familie behauptet, dass in der Kirche ein Schatz versteckt sei, der als Notgroschen dienen sollte, um im Falle einer Zerstörung der Kirche deren Wiederaufbau zu ermöglichen. Der Schatz ist bis heute nicht aufgetaucht.

Als besonderes Ereignis hervorzuheben ist die Gründung der Königlichen Spielkartenmanufaktur, fast einhundert Jahre, bevor Heraclio Fournier 1868 seine berühmte Fabrik in Vitoria gründete. Dies war nur eines der zahlreichen Privilegien, welche die Familie Gálvez ihrer Heimat zuteil werden ließ. Die 1.775 gegründete Fabrik produzierte bis zu 30.000 Kartenspiele pro Jahr. Dank des zwischen dem Fabrikbesitzer mit der neuen Welt abgeschlossenen Exklusivvertrags stammten alle bis 1.815 nach Amerika exportierten Kartenspiele aus Macharaviaya. So war es auch auf der Karte „Palo dos de oros“ des Stapels vermerkt.

 

Berichten und Legende
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