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Cuento y leyenda de Canillas de Albaida

Diputación de Málaga

Cuento y leyenda de Canillas de Albaida

Der Name stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Die Weiße“.

  • VOLKSBEZEICHNUNG:

Canilleros.

  • PROMINENTE PERSÖNLICHKEITEN:

José Marín Ortega, bekannt unter dem Spitznamen „El Miguiñas“, schuf trotz fehlender literarischer Ausbildung ein umfassendes poetisches Werk aus Gedichten und Versen. Er wurde 1.923 in dem Ort geboren und starb 1.956.

Félix Lomas Martín, geboren 1.845, war ein angesehener Richter und Gründer der Anwaltskammer sowie der wissenschaftlich-literarischen Akademie von Vélez Málaga. Als Provinzabgeordneter und später als Mitglied des Parlamentspräsidiums erwirkte er bedeutende Verbesserungen in Vélez-Málaga und dem gesamten Landkreis.

  • LEGENDE:

Laut Überlieferung existiert in der Kapelle Santa Ana im ältesten und höchstgelegenen Teil des Dorfes ein – bislang unentdeckt gebliebener – Tunnel, der von der Kapelle oder einer Stelle in unmittelbarer Nähe aus zum Fluss Turvilla führt. Dieser Durchgang wurde von christlichen Gefangenen mit Spitzhacke und Schaufel gegraben und von den Mauren zum Wasserholen benutzt.

Der Tunnel führte angeblich bis zu einer Stelle imFlussbecken gegenüber der Kapelle. Dort erhebt sich eine als „Allaná“ bekannte senkrechte Fläche, wo man in etwa 20 Meter Höhe Steinformationen sehen kann, die an in den Felsen gehauene, laut Legende zugemauerte Türen erinnern.

Der Volksmund berichtet von einer Legende, derzufolge am Weihnachtsabend 1.884 ein fürchterliches Erdbeben Schrecken und Zerstörung in viele Dörfer auf beiden Seiten der Sierra Tejada trug. Als die Einwohner von Canillas de Albaida erfuhren, wie hart ihre Nachbarn von der Katastrophe betroffen waren, beschlossen sie, die Virgen del Rosario um Schutz zu bitten und sie in einer Prozession durch die Straßen des Dorfes zu tragen. Wie die Augenzeugen ihren Söhnen und Enkeln berichteten, hörte die Erde während der Prozession auf zu beben, und man schrieb das Ende des Erdbebens dem Schutz der Jungfrau zu. Aus Dankbarkeit ernannten die Bewohner die Virgen del Rosario zur Schutzheiligen des Dorfes.

Seit jenem tragischen Ereignis wird die Jungfrau am Tag Ihres Namensfestes in einer Prozession durch das Dorf getragen.

 

Berichten und Legende
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