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Die Geschichte von Villanueva de la Concepción

Diputación de Málaga

Die Geschichte von Villanueva de la Concepción


Schon 5000 Jahren vor Christus gab es in der Umgebung der Gemeinde primitive Siedlungen. Wie aus gefundenen Werkzeugen aus Stein hervorgeht, war dieses Gebiet auch danach noch besiedelt. Unter den Fundstücken bestechen die Äxte aus poliertem Holz, die in „Pilas de Cobos“, „La Alhaja“, „El Cortijillo“, „El Capitán Fuente Pareja“, und sogar in der Höhle „del Toro“ im Torcalgebirge gefunden wurden. Diese ersten Bewohner bauten eigene Hütten und hatten landwirtschaftliche Grundkenntnisse. Darüber hinaus beerdigten sie ihre Toten.

Es wurden auch Grabstätten aus dieser Zeit in Chaperas (Casabermeja) und im „Cortijo de Gálvez“ gefunden. Es ist nachgewiesen, dass die Iberer ca. 200 Jahre vor Christus die ersten städtischen Siedlungen in diesem Landkreis gründeten. Man kann weiterhin sagen, dass die herausragendste Siedlung die war, aus der sich später Oscua bildete und bei der es sich wahrscheinlich um ein römisches Dorf handelte. In Oscua hatten viele reiche römische Patrizier ihre Wohnhäuser. So wurden hier einzigartige Gebäude der Zeit errichtet, wie Tempel für die Götter, ein öffentliches Forum, ein Theater, eine Nekropolis, usw. Dies geht aus den archäologischen Überresten hervor, die in „El Cerro León“ in einem Radius von mehr als 10 Kilometern gefunden wurden.

Alle römischen Städte und Dörfer der Umgebung, wie Nescania, Oscua, Singilia Barba, usw., litten unter dem Vorbeiziehen der verschiedenen Kulturen. Unter der arabischen Herrschaft verschwanden diese gänzlich und es blieb nur noch die Stadt Antikaria übrig, die sich in Medina Antequira verwandelte.

Im Jahr 1410 wurde der Gemeindebezirk von Antequera erneut zu einer Kreuzung von verschiedenen Wegen.

Die katholischen Könige griffen unaufhörlich das Königreich von Granada an, während die Könige aus Granada ihre Truppen in Antequera verstärkten, die nun von einem Gürtel aus Festungen geschützt war und den Königen einen sicheren Weg nach Medina Málaga erleichterte.

Die Festungen Cauche, Hins Almara und Xêbar waren der Schlüssel für die drei Wege in Richtung Küste. Nach 5 Monaten der Schlacht, am 4. September 1410 eroberte der Infant Don Fernando Antequera. Rodrigo de Narváez, der Bürgermeister von Antequera, ließ die Festung Xêbar reparieren und stellte eine Garnison von 100 Reitern und 100 Soldaten zum Schutz auf.  Von diesem Moment an verwandelte sich Xêbar in die Grenzenklave, die auf militärische Art und Weise mit dem Bürgermeister in Antequera verbunden war. Nach dem Krieg mit Granada verlor die Festung ihren militärischen Wert und begann zu verfallen.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurden in Málaga große öffentliche Bauwerke realisiert, darunter auch der „Camino Real“, der Málaga mit Madrid verband.

In der Umgebung dieser Straße befanden sich die ersten Konzentrationen von Häusern, die später den Stadtkern von Villanueva de la Concepción  bilden sollten.

Viele Jahre später, um das Jahr 1786 herum, wurden Brücken gebaut, die den Übergang über diese Straße erleichterten, war diese doch im Winter nicht überquerbar. Von diesen neuen Brücken bestechen vor allem die „Puente del León“, die „Puente del Horcajo“ und die Brücke über den „Arroyo Cauche“.

Die Siedlungen an der „Cuesta del Palmar“ gründeten sich als Dorf am 3. November 1880 durch ein Dekret der Regierung. Dabei handelte es sich um das heutige Villanueva de la Concepción. Im 19. Jahrhundert kamen neue Dörfer („nuevas villas“) in der Gegend von Antequera und Archidona hinzu.

Die ersten Bewohner von Villanueva de la Concepción hatten zahlreiche Privilegien, so mussten die Männer z. B. nicht zum Militär und es mussten auch keine Steuern gezahlt werden.

Schließlich, am 25. Februar 1992, verlieh die „Junta de Andalucîa“ dem Dorf, als eines der ersten in der Provinz Málaga und in ganz Andalusien, die Kategorie „Entidad Local Menor“

Am 16. Januar 2001 wurde auch ein „Decreto de la conversión de la entidad de ámbito territorial inferior“ der Gemeinde von Villanueva de la Concepción verliehen, die somit zum Gemeindebezirk von Antequera (Málaga) als eine autonome Entität gehört.

Diese neue Entität, die als Konsequenz der Vereinbarung zwischen den Bewohnern und dem Stadtrat von Antequera, mithilfe der „Junta de Andalucîa“ zustande kommt, erlang neue Kompetenzen, hinsichtlich der Verteilung von Lizenzen von Bauwerken, der Abfallbeseitigung, der Sicherheit, dem Verkehr, den regionalen Festlichkeiten, den sozialen Diensten und den kulturellen Aktivitäten. Heute hat sich Villanueva de la Concepción (das nach der Schutzheiligen der Inmaculada benannt wurde) in die Gemeinde 101 verwandelt und hat nun auch einen eigenen Gemeinderat.