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Die Geschichte von „Moclinejo“

Diputación de Málaga

Die Geschichte von „Moclinejo“

Laut einigen Historikern kommt der Name „Moclinejo“ von dem arabischen Terminus „Moclin“, was so viel wie Name des Distrikts bedeutet.

Der Gemeindebezirk von Moclinejo war Schauplatz eines historischen Ereignisses von großer Tragweite für die Entwicklung der Eroberung, die auch unter dem Namen „Hoya de los Muertos“ oder „Cuesta de Matanza“ bekannt ist. 1483 wurde Mulay Hacen von Granada entthront und suchte in der Festung Unterschlupf. Das provozierende Benehmen der Araber störte die Christen, so dass diese versuchten ihn zu bestrafen. Die Araber stürmten von oben und dezimierten die Heerschar der Christen. Dies wurde zum großen Triumph von Mulay Hacen.

Später, als die Gemeinde schon in das Königreich der katholischen Könige integriert war, erlebt Moclinejo aufgrund seiner Weinreben eine Blütezeit. Diese wurden jedoch durch die Reblausplage von 1878, die sich über die gesamte Provinz ausbreitete, zerstört.

Im Mittelpunkt des Dorfes befindet sich der „Plaza de España“, einem Ort, an dem sich fast alle wichtigen Ereignisse abspielen. Diese Enklave hat mit ihren handgefertigten gepflasterten Straßen – dem Stolz der Dorfbewohner - ihren Zauber bewahrt. Die Straßen arabischen Ursprungs sind eng und holperig. In der Umgebung des Dorfes gibt es wunderschöne Orte, wie die tiefen und steilen Schluchten, die die Landschaft bilden, die das Dorf umrandet. Dazu gehört der schon genannte Abhang „Cuesta de La Matanza“ oder die Schlucht „Hoya de los Muertos“.  

Die Bewohner haben schon immer versucht, den Kampf gegen die Zeit zu gewinnen. Das zeigt z. B. der Brauch sich während der Festlichkeiten von „San Juan“ das Gesicht in dem Brunnen „El Chorrillo“ zu waschen, um den Prozess des Älterwerdens zu verlangsamen. Auch die Beharrlichkeit der Landschaft und der Produktionsarten, die seit Jahrhunderten kaum verändert wurden, gehören in diesen Zusammenhang. Dies können wir bestätigen, wenn wir die schönen Landgüter mit den vielen Spatzen bewundern können. Die Wirtschaft des Dorfes basiert in der Herstellung von süßem Wein und Rosinen. Trotzdem wurden die alten Landgüter, die in den Abhängen von Córdoba und Piedrablancas zerstreut sind, durch die Zeit vernichtet und die, die erhalten geblieben sind, verdanken dies ihren ausländischen Besitzern, die sich hier niedergelassen haben. In Moclinejo und seiner Gemeinde „Los Valdés“ wohnt fast die gesamte Einwohnerschaft. Die Landschaft ist voll von Weinreben, Oliven- und Mandelbäumen, Blumen und Fruchtbäumen. Interessant ist auch die Handwerkskunst, wie die schmiedeeisernen Arbeiten, die Korbflechtkunst und die Herstellung von Gebäck.