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Die Geschichte von Humilladero

Diputación de Málaga

Die Geschichte von Humilladero

In Hinsicht auf den Ursprung des Dorfes stammen die ersten verlässlichen Daten aus dem Jahr 1618, das als Gründungsdatum auch an dem Sockel des „Cruz del Humilladero” zu finden ist. Das Kreuz befindet sich am Eingang des Dorfes. Andere Dokumente datieren den Ursprung des Dorfes auf das 15. Jahrhundert.

Laut einer Legende hielten die katholischen Könige auf ihrem Weg zur Eroberung von Granada an der Stelle, an der sich heute das Kreuz befindet und beteten. Daraus schließen einige Wissenschaftler die Gründung des Dorfes auf diese Zeit. Das Dorf entstand in der näheren Umgebung der Finca „El Convento“, deren Häuser die ersten Bewohner von Humilladero beherbergten.

Der Name des Dorfes – und da sind sich die Historiker einig – stammt von einem Ereignis, das sich während der Eroberung von Antequera abspielte. So beugte (das spanische Wort hierfür ist „humillar“) sich der Infant Don Fernando vor dem Schwert von San Fernando, das Per afán de Ribera trug, der die Truppen anführte, die aus Sevilla kamen und sich mit denen von Don Fernando in der Nähe von Antequera vereinten. Eben an jener Stelle, an der sich heute das Dorf befindet. Don Fernando, den man später auch „El de Antequera“ (den aus Antequera) nannte, kniete nieder, küsste das Schwert und schwor dieses nicht loszulassen, bis er Antequera befreit hatte. Nach ihm knieten die anderen Ritter nieder und legten denselben Schwur ab. Später wurde das Kreuz an der Stelle aufgestellt, an der Infant Don Fernando das Schwert erhielt.

Die großen verwahrlosten Häuser, die es in diesem Gemeindebezirk gibt, sind sehr weit voneinander entfernt, da die adligen Besitzer meist auch über viele Hektar Land verfügten. In Hinblick auf das Dorf kann festgestellt werden, dass die Häuser fast ausschließlich aus Kalk und Zement bestehen und es nur wenige Ecken und Krümmungen im städtischen Entwurf gibt.

Die Wirtschaft basiert auf der Industrie, so gibt es hier ein wichtiges Industriegebiet sowie Viehzucht und Waldwirtschaft. Man sagt dem Dorf nach, dass es sehr eng mit der „Sierra Sur“ von Sevilla verbunden ist, weil hier mehr Tagelöhner als Bauern arbeiten. Nichtsdestotrotz ist die Landwirtschaft nicht sehr wichtig für die Einkünfte des Dorfes, da diese durch die Produktion von Textilien, Öl, Holz sowie ferner durch die Herstellung typischen Möbelstücken aus Eisen gesichert sind.