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Die Geschichte von Casabermeja

Diputación de Málaga

Die Geschichte von Casabermeja

Durch die Überreste, die in der Umgebung des Dorfes gefunden wurden, kann gezeigt werden, dass das Zentrum von dem prähistorischen Menschen bewohnt wurde. Einige der Fundstätten sind Grabstätten aus dem Megalithikum in Chapera und dem „Cortijo del Hospital“, daneben existieren Felsenmalereien auf dem Hügel „Mogea“ und nennenswert sind außerdem die gefundenen Überreste in einigen kleinen Höhlen in der Nähe des „Cortijos Cabrera“.

Auf der anderen Seite zeigt sich die arabische Gegenwart in den mozarabischen Siedlungen in den Gebieten der „Chapera Alta“ und auch in Colmenar, Jotrón in der Nähe, der zuvor erwähnten. In dieser Epoche fand der Aufstand unter Omar Ben Hasún statt und das Dorf spielte insofern eine wichtige Rolle, als das dies auf der Verteidigungslinie lag und dieses Gebiet dem Herrscher von Bobastro unterlag. Die Araber nannten das Dorf „Q´sar Bermeja“, was so viel wie rote Festung bedeutet. Eine volkstümliche Legende erzählt jedoch, dass der Name sich von einem Ausruf der Königin Isabel von Kastilien herleitet. Diese soll beim Anblick des Dorfes gesagt haben: „¡Quê casa bermeja!“ („Was für ein scharlachrotes Haus“)

Von den Arabern sind die Reste des Turmes „Zambra“ und Überreste der Stadtmauer erhalten geblieben, die einst über der alten errichtet wurde. Der erste schriftliche Nachweis stammt aus der Zeit nach der Eroberung Málagas durch die katholischen Könige. Dabei handelt es sich um einen Brief, in dem die Gründung des Dorfes nachwirkend von der Tochter Doña Juana 1509 und 1529 und erneut von Karl V. 1150 bestätigt wird. 

Ein anderes wichtiges Datum für Casabermeja ist der 15. Mai 1630 in dem durch ein königliches Dekret den Bewohnern die Erlaubnis erteilt wird, das Dorf zu kaufen. 
 

Das wichtigste Monument von Casabermeja ist zweifelsfrei sein berühmter Friedhof, dessen Wege eng, steil und kurvig sind und dessen Grabnischen sich an diese Gegebenheiten angepasst haben. Die Wege wurden nach den ersten 60 Dorfbewohnern, die 1550 aus Córdoba hierher kamen, benannt. Sogar Antonio Gala wies dem Ort einen bischöflichen und byzantinischen Aspekt zu. Das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1829. Die meisten Gräber sind Familiengräber mit Gewölben, die mit einem Frontspitz vollendet werden und so Kirchen und Kapellen nachahmen, die sich in dieser Gegend befanden. Dafür gibt es zwei Erklärungsansätze. Einer geht davon aus, dass es ein römischer Brauch war, dass der Eingang zu einem Gelände von einem großen Gewölbe bedeckt war und der andere Ansatz basiert auf der Tatsache, dass Karl III. die Beerdigungen im Innenraum der Kirchen verbot und mit einem königlichen Dekret verordnete, dass diese außerhalb der Mauern stattzufinden hatten. So verstanden die Menschen, dass man so etwas ähnliches wie kleine Kirchen entwerfen musste und hauchten so einer volkstümlichen Architektur Leben ein.

Casabermeja, das von einem Berg eingeschlossen wird und im Schatten eines Abgrundes liegt, an dem der Fluss Guadalmedina entlangfließt, verfügt über zahlreiche zauberhafte Monumente. So gibt es enge Straßen, weiße Häuser, emblematische Monumente, wie z. B. der Turm „Zambra“, gepflasterte Straßen, die sich teilweise auf der gleichen Ebene wie die sechs Teile des Glockenturmes der Kirche befinden. Die rote Farbe von diesem Turm kann der Grund für den Namen des Dorfes gewesen

Die Nähe zu Málaga führt dazu, dass die meisten Bewohner in der Hauptstadt arbeiten. Dennoch basiert die Wirtschaft des Dorfes auf der Landwirtschaft. Besonders werden hier Oliven, Mandeln angebaut und industrielle Bepflanzung betrieben.