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Die Geschichte von Benahavís

Diputación de Málaga

Die Geschichte von Benahavís

Der Ursprung des Stadtkerns lässt sich auf das 11. Jahrhundert datieren, als die Araber das Dorf außerhalb der Mauern der Befestigungsanlagen gründeten. Diese wurden einst zur Verteidigung der Ostflanke der arabischen Burg Montemayor errichtet. Aus dieser Epoche stammen auch die Türme “La Reina” (die Königin), “La Leonora” und “Daidîn”, die zur Verteidigung des Gebietes gebaut wurden.

Die Befestigungsanlagen spielten eine wichtige Rolle in den Schlachten zwischen den verschiedenen Königreichen von Tarifa de Al-Ándalus aufgrund ihrer strategischen Lage, da diese von ihren Mauern aus über 100 km der spanischen Küste und ganz Afrika erspähen konnten.

Die christliche Epoche beginnt im Januar 1485, der Moment, als die katholischen Könige in Marbella einreiten und von Mohammend Abunefa die Schlüssel der Stadt überreicht bekommen.

Mit dem Überreichen des Stadtbriefes durch den König Felipe II. wird Benahavîs 1572 unabhängig von Marbella. Schon zuvor, während der französischen Invasion, hatten die Burg Montemayor und Benahavîs für die Provinz Málaga eine wichtige Rolle gespielt.

Heute ist Benahavîs ein typisches andalusisches Dorf, das mit seinen typischen Straßen und Sehenswürdigkeiten auf eine reiche Vergangenheit schließen lässt.

Daneben kann Benahavîs auch mit seiner Landschaft überzeugen. Es lohnt sich z. B. Las Angosturas, ein schmales Tal durch das der Fluss Gualmina läuft, zu besuchen. Dieses Gebiet ist reich an Legenden. Eine von ihnen ist die Geschichte einer Braut, die in einem Tümpel mit starken Strudeln badete und deren Bräutigam sie vor dem Ertrinken retten wollte. Schließlich wurden beide vom Wasser verschluckt. Heute ist dieser Ort unter dem Namen “El Charco de los Novios” (der Tümpel der Brautleute) oder “El Charco de las mozas” (der Tümpel der Mädchen) bekannt.
 

Eng mit den Legenden sind die Geschichten verbunden. Vielleicht ist die Seltsamste die einer Streitigkeit um eine Grafitmine, die von den Arabern entdeckt wurde und im 19. Jahrhundert von der Familie González (die auch unter dem Spitznamen “die Araber” bekannt waren) ausgebeutet wurde. Adlige und Angehörige des Großbürgertums versuchten sich der Mine zu ermächtigen, doch die Richter von Benahavîs weigerten sich, den unberechtigten Anspruch geltend zu machen. Sie erklärten, dass die Mine seit ewigen Zeiten in den Händen der Araber war und dass diese „nicht zögerten diejenigen zu opfern, die es wagten, in der Mine zu arbeiten“. Die Araber, von ihrem Anspruch auf die Mine überzeugt, bedrohten jeden der versuchte die Mine zu übernehmen. Drohungen, die letztendlich dazu führten, dass der Staat die Fundstelle enteignete.

Die Wirtschaft der Gemeinde basiert fast ausschließliche auf dem Tourismus. Dank der Nähe zu Marbella, der exzellenten Gastronomie und der vielen Golfplätze ist Benahalvîs ein beliebtes Gebiet für Touristen. Daneben haben diese Vorteile auch dazu geführt, dass hier wichtige Investitionen in Immobilien gemacht wurden.