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Die Geschichte von Cuevas Bajas

Diputación de Málaga

Die Geschichte von Cuevas Bajas

Die gefundenen Werkzeuge in der Höhle von Belda weisen darauf hin, dass es hier eine primitive Bevölkerung von Jägern gegeben haben muss. Daher lässt sich weiter ableiten, dass die Vorgeschichte der „Cuevas Bajas“ bis auf das Paläolithikum (ca. 40 000 Jahre vor Christus) zurückgeht. Aus der Kupferzeit existiert in dieser Gegend eine Nekropole (oder Totenstadt), die aus zahlreichen künstlichen Höhlen besteht und als eine der wichtigsten Spaniens zu verzeichnet ist.

Während der römischen Herrschaft – ca. im zweitem Jahrhundert vor Christus – führte eine Römerstraβe (auch als Antoniusweg bekannt) dicht an „Cuevas Bajas“ vorbei. So waren es auch die Römer, die dieses Gebiet gleich neben dem Fluss „Singilis“ (heute „Genil“) dem Wein-, Oliven- und Getreideanbau widmeten.

Im Mittelalter wurden „Cuevas Bajas“ und „Cuevas Altas“ in „Cueva de Belda“ umbenannt. Es war in dieser Epoche – dem arabischen Mittelalter – als dieses Terrain im höchsten Glanz erstrahlte.

Belda – oder auch beide „Cuevas“ – sind heute die Dörfer „Cuevas Bajas“ und „Cuevas de San Marcos“, das letzte integriert durch zwei muslimische Ansiedlungen, die vom Bürgermeister von Antequera (Pedro Narváez) 1426 erobert wurden. Dabei wurde die muslimische Bevölkerung nach Belda umgesiedelt und beide Städte dem Erdboden gleichgemacht.

Ende des 15. Jahrhunderts wurden die Ländereien von „Cuevas Bajas“ und „Cuevas Altas“ aufgeteilt. Während des 15. und 16. Jahrhunderts erhielten sie den Beinamen „Bella“ und nach und nach wurden sie besiedelt und hatten 1840 bereits 1300 und 1900 2500 Einwohner. Von diesem Zeitpunkt an beginnt ein starker Rückgang der Bevölkerung, von dem sich die Region bis heute nicht erholt hat.

Die „Calle Real“ (zu deutsch: „Königliche Straβe“) ist der Mittelpunkt von „Cuevas Bajas“ und verläuft durch das gesamte Dorf. An dieser steht sowohl das Rathaus als auch die Bushaltestelle, auch wenn Noel Clarasó bemerkt, dass alle Straβen in „Cuevas Bajas“ ausreichend lang sind um etwas Besonderes zu entdecken. Auβerhalb des Stadtkerns können wir atemberaubende Landschaften, wie zum Beispiel die sogenannte „Isla Grande“ (zu deutsch: „Groβe Insel), die direkt am Genil liegt, bewundern.