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Die Geschichte von Comares

Diputación de Málaga

Die Geschichte von Comares

Die Ursprünge von Comares sind verworren, und auch wenn es keinen Zweifel über die Bedeutung des Dorfes während der muslimischen Zeit gibt, sagt dies nichts darüber aus, dass es die Araber waren, die Comares gründeten. Die Gründung könnte sogar bis auf das 7. Jahrhundert vor Christus zurückgehen, als die Griechen die Küsten Málagas und Torre del Mars erreichten und dem Dorf den Namen „Komaron“ gaben, was so viel wie Gebiet der Erdbeerbäume bedeutet.

Trotzdem ist es sicher, dass es die Araber waren, die der Stadt mit der Bezeichnung „Hisn Comarix“ (das so viel wie Festung auf der Anhöhe bedeutet) ihre heutige Physionomie, ihre Bräuche und ihre Identität verliehen.

Eines der wichtigsten Kapitel in der Geschichte ist das Wappen der Stadt. Diese war zunächst eine Marktgrafschaft, die diesen Titel von Don Diego Fernández de Córdoba verliehen bekam. Der Titel wurde der Stadt von den katholischen Königen, aufgrund ihrer Teilnahme der Stadt an der Festnahme von Boabdil (1483), gewährt. Heute gehört dieser der Herzogin von „Medinaceli“, der 16. Marquis von Comares.

Am 29. April 1487 unterwarf sich Comares den katholischen Königen. Dieses Ereignis wurde im Chorgestühl der Kathedrale von Toledo, unter der Nummer 14, direkt neben der Epistel, in der die Übergabe des Stadtbriefs durch die katholischen Könige dargestellt wird, festgehalten.

Nach der Eroberung wurden die dreißig maurischen Familien, die sich noch in Comares befanden, in einer der Straßen getauft, die man von nun an als „Calle del Perdón“ (Straße der Vergebung) kannte. Diesem Ereignis wird mit 30 Glockenschlägen während der Hauptmesse am Sonntag und an Feiertagen gedacht.

Stellung unter den anderen Dörfern des Landkreises gehabt. So war Comares Marktgrafschaft und die Wiege der „Verdiales” (dabei handelt es sich um die typischen Gesänge Málagas) sowie der Siedlung und der Festung. All dies geschah von 300 vor Christus an und durch diese Gebiete zogen die Phönizier, die Römer, die Araber und schließlich die Christen, die Spanien 1487 eroberten.

Wie auch andere Dörfer in der Axarquîa bestimmten die Araber die Physionomie, den Namen und die aktuelle Lage der Stadt. Der Name Comares erscheint in vielen verschiedenen Texten der Nasriden mit dem Namen „Hins-Qomarix“ (der Festung von Comares).

Die Geschichte von Comares war so wichtig, dass diese in Monumenten wie der Alhambra von Granada oder der Kathedrale von Toledo erscheint. So gibt es auf dem Gelände der Alhambra den „Torre de los Embajadores“ (Turm der Botschafter), der auch als Turm von Comares bezeichnet wird. In Toledo wird Comares im Chorgestühl genannt.

Comares befindet sich auf einem Berg und aufgrund dieser Lage stechen die weißen Häuser um die Kirche „Nuestra Señora de la Encarnación“ noch mehr hervor. In der unmittelbaren Nähe des „Plaza de la Constitución“ zeigt sich die Axarquîa von ihrer schönsten Seite. Von hier aus können wir das Meer, die „Sierra Tejada“, Benamocarra, Benamargosa, Velez-Málaga, usw. bewundern. Von hier aus ist es möglich die Beschaffenheit des Gemeindebezirks zu verstehen, der von den Nachbarn zwischen dem Dorf und den Innenhöfen getrennt wird. Diese bestehen aus vier Teilen: „Arquerîa“, „Mazmullar“, „Romo-Cueva“ und „Rîo“. In der Stadt gibt es zwei Brunnen: „la Gorda“ und „la Delgá“, denen man heilende Wirkungen nachsagt. Weder diese noch die Stellen, an der sich diese befinden, haben ihre Namen beeinflusst. Daneben lohnt es sich ein Blick auf den Torbogen der „Calle Carnicerîa“ und den Felsen, die aus den Mauern der Häuser in der „Calle Real“ entspringen zu werfen.