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Die Geschichte von Arriate

Diputación de Málaga

Die Geschichte von Arriate

Auch wenn der Ursprung des Stadtkerns von Arriate auf die arabischen Siedlungen zurückgeht (dies geht vor allem aus der arabischen Bezeichnung „Arriadh“ hervor, was so viel wie Garten bedeutet), taucht dieses als unabhängiges Dorf erst am 8. August 1630 auf und gehört ab 1635 zum Landkreis Ronda. Viele Jahre später, am 14. Februar 1661, erreicht das Dorf die definitive Trennung von der Stadt Ronda und ihrer Gerichtsbarkeit. 

Wie die Vergangenheit ist auch die Gegenwart Arriates von der Trennung und der gleichzeitigen Nähe der Stadt am Tajo (ca. 12 Km) gekennzeichnet. Die Bewohner von Arriate bewegen sich in beiden Städten, was zu einer internen Polemik hinsichtlich der Identität der Bewohner geführt hat. Der Gemeindebezirk von Arriate ist mit 832 Hektar der kleinste von allen im Landkreis. Die meisten Bewohner finden, dass sich das Dorf an der richtigen Stelle befindet und in diesem Moment noch nicht seinen sentimentalen Wert verloren hat.

Das wichtigste historische Ereignis ist mit Abstand die sogenannte „Schlacht von Arriate“, die sich 1407 hier abspielte. Dabei stellte der Bürgermeister von Cañete la Real den muslimischen Herrschaften einen Hinterhalt, was zum Tod vieler führte. Im Jahr 1959 hatte Arriate die höchste Einwohnerzahl seiner Geschichte.

Das Dorf befindet sich auf der Hochebene von Ronda, auf einer Fläche, die sehr produktiv ist. Tatsächlich sind ungefähr 85 Prozent des Geländes als Anbaufläche nutzbar. Das wichtigste ökologische Kulturgut ist die Schlucht des Baches „de la Ventilla“.

Aus architektonischer Sicht hat das Dorf die typische Form des 17. Jahrhunderts. Es hat die Tradition der Häuser aus Stein, Mörtel und Ton mit ihren verkalkten Wänden, den flachen Dächern und ihren Hinterhöfen beibehalten.