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Die Alcazaba

Diputación de Málaga

Die Alcazaba

Diese Festung aus dem 9. oder 10. Jahrhundert wurde im Auftrag von Abderramán III., nachdem dieser die Rebellion unter Omar Ben Hafsun erfolgreich niedergeschlagen hatte,  erbaut, um neuen Aufständen und möglichen nordafrikanischen Überfällen vorzubeugen. Sie erstreckt sich über einen großen Häuserblock in der historischen Altstadt Marbellas, in der Nähe des “Plaza de Los Naranjos” und der Kirche “Encarnación”, der wichtigsten Kirche der Stadt.

Die Festung wurde im 14. Jahrhundert umgebaut. Nach der Wiedereroberung Marbellas (1485) wurden wichtige Umbaumaßnahmen durchgeführt, um die Festung an die Artilleriewaffen anzupassen. Wie aus den großen Quadersteinen der unteren Teile des Gebäudes und der Präsenz der drei ionischen Kapitellen in den Mauern (die als einfache Steine benutzt wurden und heute in der Calle Trinidad liegen) hervorgeht, wurden dafür Materialien aus einigen römischen Bauwerken (wahrscheinlich aus “Salduba”) benutzt.

Das Monument, 1949 zum Kulturgut erklärt, bewahrt bis heute einen der Türme, der sich jedoch in einem baufälligen Zustand befindet. Die Historiker erzählen, dass das Loch, das den Turm dominiert auf die Wiedereroberung der Stadt durch die katholischen Könige zurückgeht.

Das Gymnasium “Nuestra Señora del Carmen”, das direkt an der Südseite und der Eingangstür des Turmes liegt, befindet sich in dem Gebäude, was zuvor über viele Jahrhunderte ein Innenhof war, der als Waffenlager diente. Nur über das Schulgelände kann man zu den Überresten des Turmes gelangen. Von der nördlichen Seite der Festungsmauer aus kann man Spuren der Häuser bewundern, die zu seiner Zeit an der Mauer angebaut waren und mit der Zeit abgerissen wurden, um die Pracht von diesem historischen Monument wiederzuerlangen.

Denkmäler und Kunst > Schloss und Mauer
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