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Die Festung am Friedhof (Teil zwei)

Diputación de Málaga

Die Festung am Friedhof (Teil zwei)

Was bis heute von der ersten Pfarrkirche übrig geblieben ist, ist der quadratische Hauptaltar mit Pilastern mit einem schmalen Gesims und Rippen, die aufsteigen und in einem Sternengewölbe enden. Das ähnlichste architektonische und geografisch dichteste Beispiel finden wir in der Kirche „Espírito Santo de Ronda“

Ungefähr zwei Jahrhunderte nach Baubeginn begannen die Bauarbeiten für die heutige Pfarrkirche. Dies führte dazu, dass die primitive Kirche verlassen wurde und sich in einem ruinenhaften Zustand befand. Dazu kam ein Erdbeben im Jahre sechzehnhundertachtzig, die diese so zerstörten, wie wir sie heute auffinden können. Seit sechzehnhunderteinundvierzig befindet sich über dem Altar dieser uralten Kirche der „Nazareno de las Torres“, ein Heiligenabbild, das während des Spanischen Bürgerkrieges verschwand. In neun Jahren wurde hier keine Messe abgehalten, bis neunzehnhundertfünfundvierzig eine neue Heiligenfigur des „Nazarenos“, der aufgrund des Gewichts des Kreuzes stark gebückt ist und von Navas Parejo angefertigt wurde. Seit neunzehnhundertdreiundfünfzig wird diese von der „Virgen de las Ánimas“ (eine Arbeit desselben Bildhauers, die nach seinem Tod von seiner Tochter fertiggestellt wurde) begleitet.

Wir können ebenfalls den sogenannten Turm „del Homenaje“ sehen, der einer der höchsten auf dem oben gelegenen Gelände ist und bei dem es sich um den Einzigen handelt, der restauriert wurde. Der „Adelantado de Andalucía“ (politischer und militärischer Herrscher von Andalusien), Diego Gómez de Ribera, kam vierzehnhundertvierunddreißig hier mit seinen Truppen an, die sich vor der Stadt ergaben, als ihr Anführer vor den Mauern starb. Diese Szenen gaben der bekannten Romanze einen Schauplatz, die den Namen unserer Stadt in die ganze Welt getragen hat und die wir am Eingang der Festung nachlesen können.

Während mehr als zweihundert Jahren wurde das Gelände als Friedhof genutzt und erst später zog dieser in einen neuen Teil der Gemeinde um. Zweitausendneun, nach elf Jahren voller Anträge und Ablehnungen, wurde der Friedhof schließlich geschlossen und die Gemeindeverwaltung begann mit den Abrissarbeiten der Grabnischen, die sich auf dem Gelände befinden.
 

Denkmäler und Kunst > Schloss und Mauer
Cerro de las Torres, Postleitzahl 29500