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Das Zentrum zur Interpretation des „Jahrtausend-Wanderweges“

Diputación de Málaga

Das Zentrum zur Interpretation des „Jahrtausend-Wanderweges“

Dieses Zentrum versucht seinen Besuchern das Verständnis für die archäologischen und umweltbezogenen Reichtümer des „Sierra del Camorro“ (zu deutsch: „Camorra“ Gebirge), der „Cuervas de San Marcos“ (zu deutsch: „San Marcos“ Höhlen) und dem Landkreis der „Sierra Norte de Málaga“ (zu deutsch: „nördlichen Gebirges Malagas“) näherzubringen. In ganz spezieller Form wird ein Hauptaugenmerk auf die prähistorische Zeit gelegt und damit die Entwicklung der Menschen und ihrer Beziehung zu der Natur über viele Tausende Jahre genauer gezeigt.

Das Zentrum befindet sich direkt neben der „Falla del Camorro“ – welches zum Naturdenkmal erklärt wurde - und ist in drei Etagen aufgeteilt. Die Erste ist ein Untergeschoss, welches das Lager und das Labor oder auch Werkstatt des Zentrums beherbergt. Darüber befindet sich das Erdgeschoss, welches das Gefälle des Geländes ausnutzt und dem Besucher so Zugang von einer Seite des Gebäudes zur permanenten Ausstellung des Zentrums ermöglicht. Dieses ist, mit seinen 200 qm, der größte Raum des Zentrums und ist aufgeteilt in einen Eingangsbereich mit Rezeption, den Toiletten und einen Bereich der Besucherbetreuung. Daneben gibt es einen offenen Bereich, dessen vier Säulen den Raum in drei gleiche Teile teilen und der für feste und wechselnde Ausstellungen mit Themen, die die Gegend oder den Gemeindebezirk betreffen, genutzt wird. Im Obergeschoss befinden sich Räume für wechselnde Ausstellungen und ein Raum, der für audiovisuelle oder kulturelle Aktivitäten oder schlichtweg als Konferenzraum genutzt werden kann.

Um den erläuternden Diskurs besser vermitteln zu können, wurde die Anordnung der Ausstellungsstücke speziell an die Räumlichkeiten angepasst. Dazu gehören vor allem der Bereich der Kletterwand von „Villanueva del Rosario“ oder die Abdrücke von archäologischen Funden. In diesem Sinne verdienen zwei Repliken von Kalksteinzylindern, die in Laboren des archäologischen Museums Malagas hergestellt wurden, die besondere Aufmerksamkeit der Besucher. Diese sind römische oder aus der Kupferzeit stammende Stücke – angefertigt in einer Werkstadt in „Ajonilla“ (Jaén) – oder islamische Exemplare, die von „Céramicas al-Yarrar“ in Granada angefertigt wurden. Weiterhin stechen die Nachahmungen aus Naturharz sowie Schalen, Feuersteine und Höhlen (mit einer Figur von einem Neandertaler in der Höhle von Belda) hervor. Daneben wurde auch ein großes Entwurfsmodell des Habitats der „Medina de Belda“ entwickelt.

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