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Alcaucín

Diputación de Málaga
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Diese Höhle befindet sich ungefähr 400 Meter im Südosten des Gebirgspasses „Boquete de Zafarraya“ und 450 Meter von der Gemeinde „Ventas de Zafarraya“ entfernt in der Provinz von Granada. Die Höhle öffnet sich am Fuße einer Kalksteinküste auf etwa 1022 Metern Höhe. Sie ist mit ihrer Breite von 0,5 und 2,5 Metern relativ klein. Ihre Morphologie erinnert eher an eine Gerbirgsspalte.

In dieser Höhle wurden zahlreiche menschliche Überreste gefunden. Bis auf einen kompletten Kiefer, der 1983 gefunden wurde und zu den am besten bewahrtesten gehören, wurden hier nur Fragmente gefunden. Unter den fossilen Knochen der Neandertaler müssen vor allem die im Inneren der Höhle ausgegrabenen genannt werden. Dazu gehören zwei Oberschenkelknochen, ein Schienbein und ein Kiefer. Die Analyse der Oberfläche mit einem Binokular hat ergeben, dass eine operative Entfernung der Backen und der Zunge des gefundenen Kiefers stattgefunden hatte. Diese Tatsache sowie die Sicherheit, dass die Knochen verbrannt wurden, lassen vermuten, dass es sich hierbei nicht nur um symbolische Akte, sondern vielmehr um Kannibalismus gehandelt haben muss.

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